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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 36 (1908)

50 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Juni 1908, 
arbeiten. durch Beifüzung von Beispielen noch des weiteren zu erläutern. Auch 
diesem Gesichtspunkte ist in der neuen Auflage im weitesten Sinne Rechnung 
getragen, während in den früheren Veröffentlichungen davon Abstand genommen 
worden war, 
IV. Schlußbemerkungen. 
Die Gezeitentafeln sind ein Buch, an dessen Vervollkommnung, wenn es 
seinen Zweck erfüllen soll, unablässig weiter gearbeitet werden muß Ver- 
besserungen aufzunehmen und praktische Neuerungen einzuführen, dazu bietet 
Aas jährliche Erscheinen derselben die beste Gelegenheit, Anregungen nach dieser 
Richtung hin zu geben, sind aber in erster Linie diejenigen Kreise berufen, für 
weiche, wie bereits mehrfach hervorgehoben, das Buch vornehmlich bestimmt ist, 
ich meine die Kommandanten, Kapitäne und Offiziere, die auf ihren Reisen 
reichlich Gelegenheit haben werden, das Buch mit Vorteil zu verwenden. und auf 
seine Vollständigkeit und Zuverlässigkeit zu prüfen. 
Möchten diese Zeilen dazu beitragen, das Interesse für unsere deutschen 
Gezeitentafeln dort, wo es bereits vorhanden ist, noch zu erweitern und dort zu 
wecken, wo man denselben bisher mehr oder weniger fremd gegenüber gestanden 
hat. Möchten sie auch ferner der Überzeugung zum Durchbruch verhelfen, daß 
die Schriftleitung alles daran setzen wird, das Buch auf die Höhe zu bringen, 
lie es einzunehmen berufen ist, damit es in Deutschland überall, und soweit das 
Ausland in Frage kommt, bezüglich der deutschen Häfen als Standardwerk volle 
Anerkennung findet. K-Kapt. a, D, Capelle, 
Assistent am Obserratorium in Wilbelmshaven. 
Nebel und unsichtiges Wetter bei Kap Guardafui. 
(Hierzu Tafel 10) 
Bei der Bearbeitung der Nebelhäufigkeit für die Monatskarten des Indischen 
Ozeans wurde auch die Arbeit: »Meteorologieal Charts of the Portion of the 
[Indian Ocean adjacent to Cape Quardafui and Ras Hafun, London 1891« benutzt. 
Diese Karten umfassen den Meeresteil, der Ras Hafıun, Kap Guardafui und die 
Insel Abd el-Kuri einschließt, zwischen 10° und 12° 20 N-Br., 50° 50 bis 33° O-Lg, 
Die sieben Bezirke der Tafel 10 enthalten vier volle Eingradfelder, im Norden von 
drei anderen Gradieldern nur kleinere Teile, | 
Die folgende Tabelle gibt für jedes der sieben Gebiete 
ji, die prozentische Häufigkeit der Angahen von m (== nis, Nebel und 
unsichtiges Wetter), | | 
2. in der unteren Ecke rechts die Anzahl der Beobachtungen. 
Nebel und unsichtiges Wetter auf je hundert Beobachtungen, 
Unten rechts: Zahl der Beobachtungen. 
Januar Februar . Mürz April Mai 
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