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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 36 (1908)

19ß Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, März 1908, 
in Blatt lchtempfindlichen Papiers, mit der Schichtseite dem Filter zugewendet, 
zu liegen. Es wird in Lage gehalten durch die Platte H und die Feder S, die 
durch den Pfropfen festgedrückt wird, 
Der ganze Zylinder wird mittels des Henkels © exzentrisch in den 
orößeren Zylinder ABCD des Expositionsapparates (Fig, 1) eingeschoben, wo er 
durch die federnden Klammern KK festgehalten wird. Der Messingzylinder ABCD 
trägt in den Lagern LI eine, um die Achse I rotierende Scheibe E welche mit 
Schaufeln S versehen ist. Fig, 2 zeigt diese Scheibe in der Aufsicht, Ebenso 
wie der Zylinder AB CD enthält auch 
die Scheibe E eine exzentrische, kreis- 
runde Öffnung, welehe über der Stelle 
zu Kegen kommt, an der der schon 
beschriebene wasserdichte Einsatz be- 
Festigt ist, Durch das Gegengewicht G 
wird die Scheibe in dieser Lage ge- 
halten, Das Gewicht hängt an einem 
Faden, der über die Rolle R läuft und 
an dem Zapfen Z angreift. Ein breiter 
Schutzring abed ist mittels der 
Streben Yan dem Messingzylinder an. 
gebracht. Eine Bleistange X hält dem 
Gewicht G, das in einem Messingrohre 
auf und abgleiten kann, das Gleich- 
gewicht. An dem Ringe abaod ist der 
starke Mittelstegz M befestigt; unter 
diesem Stege wird das Kabel Q hin- 
durchgeführt und seitlich befestigt, 
Der Steg ist so konstruiert, daß er 
auf die Öffnung auch bei niedrigem 
Sonnenstand keinen Schatten wirft. 
An dem Mittelstege M ist der 
Arretierhebel H angebracht. Er füllt 
Jurch sein eigenes Gewicht auf die 
Scheibe E, auf der sein nach unten 
gerichteter Sperrzahn beinahe schleift. 
Eine Feder F ist so eingestellt, daß sie 
dem Hebel 2 mm freien Spielraum 
läßt, aber einen starken Widerstand 
ausübt, sobald der Hebel mit der an 
seinem Ende angebundenen Schnur 
aufwärts gezogen werden soll, Auf 
der Scheibe E sind die Anschläge A 
und T sowie der Keil K befestigt, Den 
Zylinder ABCD schließt nach. unten 
ein offener Trichter ab, der mit einem 
starken Bajonettverschlufi angesetzt 
wird und an einem kräftigen Bügel 
einen leicht abnehmbaren Bleiklotz von etwa 4 kg Gewicht trägt. 
Der ganze Apparat kann nach oben verschlossen werden durch einen blei- 
beschwerten Deckel UU, welcher an dem Stahlkabel Q herabgelassen wird, Ein 
weites Führungsrohr VY mit dem Deckel W ermöglicht ein sicheres Gleiten; dureh 
V kann das mit Öse versehene Kabel hindurchgesteckt werden, und der mit einer 
Schließyorrichtung versehene Deckel W verengert die Führung. Nach unten zu 
schließt der Gummiring g die Öffnung lichtdicht ab. 
Es sei nun noch die Wirkungsweise des Wasserphotometers besprochen, 
Man ladet zunächst in einem vor direktem Tageslicht geschützten Raum oder 
anter einer Decke den Glaszylinder mit dem lichtempfindlichen Papier und setzt 
ihn in den Zylinder ABCD ein. Dann wird die Scheibe E so gedreht, daß die 
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