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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 36 (1908)

int, 
Bork, 
Wilh, 
Kat. 
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Kiel 
Wus. 
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Men. 
Ihe Witterung an der deutschen Küste im Dezember 1005, 
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Miederschlag, mm 
Zahl der Tage 
Windseschwirkligkeit 
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Meter pro Sck. Daten der Taye 
Mittel Abe, AED alt Sturm 
De. 
31 42 121 14 1x 
RR 473.25 13 8& 31% 
58 36 94132 16° 8 817 
42 05-711 26 612 
21.400061 OR 8 09. 11 1 1 0.0 
4 68-120 1 23.116 15 5 1.000 
8 51 99-458 25 24er 17 6 2 OO u 
3% 93 70.95 10 8'900 4 8 00 8 
234 9 43-10 19 24 8 8.2 1040. 8 
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Windrichtung, Zahl der 
abachtungen Ge 3 an Tayes 
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SE OBN 8a 
47 35 438 
37 3838 36 
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24 32 38 
3 20 31 24 
ü 14 9 20 16 & 37 235, 36 
TB 4 9 O0 ; = 029 97726 
427 5 4 24 22 29 242 29 4 2 Oi 929 ' 28 24 
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T IL Kar 
Die Witterung an der deutschen Küste im Monat Dezember 1907 wich Dun 
großen und ganzen von den Normalverhältnissen nicht erheblich ab, Die Temperatur 
war nur im Westen etwas zu hoch (durchschnittlich um etwa 1°) und die Be- 
wölkung von annähernd normalen Betrage, Niederschläge fielen meist reichlich, 
und zwar sowohl an der Nordsee- als auch an der Ostseeküste, Stürmische Winde 
waren nur selten und die Windrichtungen meist südwestlich mit. Ausnahme des 
äußersten Ostens, wo die südöstlichen Richtungen vorherrschten. 
Betrachtet man die Veränderungen der Luftdruckverteilung während des 
Dezember, so lassen sich der 2, bis zum 15. sowie der 19, bis zum 27, des 
Monats, wo die Witterung an der deutschen Küste unter dem Einfluß von De- 
pressionen ständ, zusammenfassen. An den übrigen Tagen des Monats herrschte 
hoher Luftdruck vor. 
Am 1, Dezember bedeckte hoher Luftdruck fast das gesamte Europa. 
Unter seinem Einfluß war die Witterung auch an der deutschen Küste ruhig und 
‚rocken. Die Temperaturen hielten sich bei vorherrschend westlicher Luftbewerung 
nahe der Normalen, 
Am 2, Tage des Monats aber setzte die bis zum 15, anhaltende Periode 
milden und regnerischen Wetters, zunächst im Westen, ein. Aus dem Xordwesten 
drang eine Depression in östlicher Richtung‘ vor, und das Hochdruckgebiet wich 
stiwrärts zurück, Schon am 3. stand die ganze deutsche Küste unter dem Einfluß 
des schnell hkerannaltenden Tiefdruckgebietes, so daß allgemein Trübung des 
Himmels und, mit vereinzelten Ausnahmen an der Ostsecküste, Regenwetter 
herrschte, Dieser Witterungscharakter erhielt sich unter dem Einfluß einer Folge 
ron Ausläufern, die von der Biseayasee her in nordöstlicher Richtung vorüber- 
zogen, olme wesentliche Unterbrechung bis zum 13, Dezember; dabei lag an- 
dauernd ein Hochdruckgebiet in Nordosteuropa. Wenn auch in dieser Witterungs- 
periode bemerkenswerte Stürme nicht auftraten, so frischten doch häufis die
	        
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