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Ansalcu der Hydrographie au) Maritimien Meteorologie, Fehranr 3906,
Tom Gebrauch der: Tafchy vertmubt zu machen. Da ferner für die Richtigkeit des Zahlendrucks alle
Sorgfalt verwendet ist und atich der Preis des gur ansgestatteten Buches nicht all hoch ist, »o darf
atanı hoffen, «af die schr übersichtlichen Tafeln auch bei deutschen Sreleuten Kingang finden werden,
Si
Nautische Bibliothek, herausgegeben von Prof, Dr. Bolte, Direktor der Navi-
yationsschule in Hamburg, Band 1 bis 3, Berlin 1907, Konrad W, Mecklen-
burg. Vreis des Bandes im Leinwand gebunden 1.50 M.
Die Nuutische Bibliolhek hat sich die Aufgabe gestellt, im einzelnen in. sich abgeschlossenen
Bärklchen von 100 bis 120 Seiten das Bedürfnis nach anregender Ortentierung: über die mn der veistigen
and praktischen Interessensphäüre einon stetig zunchmaulen Rayan beanspruchen len nanbischen Gebiete
At Befrienligen, ;
Aufklärung über alle Fragen auf nautischem Gebiete ist in der Tat noch dringend nötig,
Jexönders in: Binnenlande, obgleich dureh die Bemühungen des Flottenvereins und dureh zahlreich.
Schriften in den letzten Jahren schon manches erreicht werden ist. Die Verhältnisse des seeinännisehen
Berufes sind dem Binnenländer meist vollständiz unbekamt, Die Folge ist, daß sich viele jange Leute
inter vanz falschen Voraussetzungen Zu diesem Beruf entschließen, den sie sonst wohl gemicden bätten
and in dem sie ihre hochgespannten Erwartungen bald gransam getäuscht finden, der daß sie heim
Fintritr in den Beruf gewissenlosem Stollenvermittlern in die Hände fallen um gründlich aus-
echentet werden,
Hier greifen die vorliegenden drei ersten Bünde. der Xantischen Bibliothek cin, die die Ver-
hältnisse des seemännischen Berufs unter besonderer Berücksichtigung der Lanfkalhn des Schiffsoffizers
Jer deutschen Hamdeleftotte schildern, Sie machen mit «den Anforderungen dieses Berafes bekannt.
wigen «die Aussichten, die cr bietet, und weisen seelustigen jangen Leuten sowie deren Eltan und Vor-
mündern den besten Weg zum Eintritt in den Beruf. Für absolute Zuverlässigkeit bietet die Person
‚Aus Herausgebers, dem sachkundige Mitarbeiter von Kauf zur Seite stehen, sichere Gewähr.
Band ı: Der Beruf des Schitfsoffiziers In der Handelemarine von Prof. De. Bolte,
xehandelt die Anforderungen des seemännischen Berufes, die Dienstzeit his zum Besuch der Navigations-
schule, den Besuch der Navigationsschute und die Prüfung zum Scestenermam, die Militärverhältmiese
der Seclente, die Fahrzeit als Schiffsoffizier bis zur Schifferprüfung, die Prüfung zum Sechitfer aut
vroßer Fahrt sowie die verschiedenen Wege des Kintritte 3 den seemännischen Beruf, Inn Anhang
and die wichtigsten Vorschriften (der Seemanmsordnung Sowie einige andere gesetzliche Bestimmungen
„vegeben.
Band 2: Schiffsjungendienst, von Kapktüin 0. Reinieke, Assistent der Deutschen See-
warte in Hamburg, führt den angehenden Seemann In den Dienst au Bord und in die Anfangsgründe
ter Scemannschaft ein, In der Schilderung einer Segelschiffereise nach Australien und zurück, ılic
aan ersten biz zum letzten. Tar eine fesselhde Lektüre bildet, wird das tägliche Leben an Bord und
besonders der Schiffsjungendienst unter den verschiedensten Umständen, bei gutem und bei sehlechtem
Wetter, veranschaulicht, Selbst der alte Seainann wird das Büchlein, das für den Laien in nie Jang-
seiliger Farm eine Fille von Belehrung bietet, gern xur Hand nchmen und sich von Ihm an sche
eine Schiffsjungeuzeit erinnern lassen, Verschiedene gut ausweführte Skizzen im Text erleichtern dus
Verständnis für «ie Takelungz eines Segelschiffes,
Band 3: Elementare Schitfnhrikunde, von Prof, Dr. Boalte, soll bei Jeden Seccleiten,
lie sich zu Schifisoffizieren ausbilden wollen, and bei gebildeten Laien Interesse um Verständnis für
die Aufgaben der Schiffsführung erwecken. Im ersten Abschnitt werden die wichtigsten technischen
Ausdrücke erklärt, Damm führt der Verfasser den Leser an Bord cines von Haybang anslaufenden
Schiffes und begleitet ihn auf der Fahrt durch die Nordsee, Die Flaßltahrt bis nach Cuxharon bietet
äue gie Gelegenheit, auf die Gezeiten, Seezeichen und die Seestrabenordmung einzugehen, Der folgende
Abschnitt bereitet auf die Küstenschiffahrt vor und erklärt die Handhabung von Karte, Kompaß, Low
wel Eot, Bei der Kintragung des AlMalrisortes in die Karte werden die wichtigeren Methoden der
Ortsbestimmung nach Landmarken erläutert. Dam wird der Kurs abgesetzt und die Besteckrechnung
besprochen. Das Schiff hat zum allmählich das Land ans Sicht verloren and ist zur Ortsbesümmung
auf astronomsche Beobachtungen angewiesen. Eine kurze Beschreibung des Sextanten eud seiner Haud.
habung und die Erläuterung der Ki der mathematischen (Geographie setzen den Leser in-
strand, (ie zur Breitenbestimmung nötigen Kimmabstände zu messen und zu verbessenn, Der Schluß
Absehnitt bringt die Berechnung der Meriklianbreite, Muthemntische Vorkenntnisse sBid zum Ver-
sändnis der vorgenmgenen Methoden nicht erforderlich. Für Leser, die ebene Trigonomeirie kennen,
And dn Anbanee mathematische Ableitungen end Entwicklungen gegeben, die ein tieferss Eindringen
jr das Wesen der Ortsbestimmung ermöglichen und auf (ie ausführlichen Lehrbücher vorbereiten, Den
xcehluß bilden die tür die Rechmmeen notwendigen Tafeln. JA. Hr
B. Neueste Erscheinungen im Bereich der Seefahrt- und der Meereskunde
sowie auf verwandten Gebieten.
a. Werke
Witterungskumde,
Üffieie Centrale di Meteoro)l. e Geodinam Roma: Cinguitme conference de Id conumtssion
internat, pour V’adrostation selentifique & Milan du 30 Sept. at 7 Oetob, 7908. Proees-
verbanu des sPaneces et meindirea. 50. XIV, 1133-1 Straßburg 1007, Da Mont Schanbere,