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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 34 (1906)

„fü 
Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Februar 1906. 
Dieser Gleichung hat man zunächst folgende Form gegeben: 
EA = tg ö cosec t — tg gp cotg t 
SEC 
Weiter hat man zum Zähler des Bruches auf der rechten Seite 
te @-— tg = 0 addiert. Dadurch geht die Gleichung in folgende über: 
potw A = 186 eo F— ig gt — N 
SEC 
Diese Gleichung kann man auch schreiben: 
cotg A — {86 coseot — tggp(cotgt— 1) tag, 
SCC (a SEC 
Im Diagramm ist das letzte Glied als besondere Kurve dargestellt. Für 
‚echtwinklige Koordinaten hat man: 
y_ Be 
x 7 sec 
Daraus folgt für y= tgg; x = secg: 
3? = see — tg = 1. 
Also eine gleichseitige Hyperbel, deren Halbachsen gleich der Einheit 
sind. Es ist dies die M N-Kurve des Diagramms. Die Abszissen e der Brenn- 
punkte dieser Hyperbel sind: 
e = 12 
also gleich der Sehne von 90° für den Halbmesser Eins, 
Eliminiert man nun aus der übrigbleibenden Gleichung g# (0), so erhält 
man die Gleichung für die Stundenkurven: Ä 
+2} cotg (45° +) v beliebig. 
Die Stundenkurven sind also der Ordinatenachse parallele gerade Linien, 
Für die Abweichungs- (Breiten-) Kurven findet man: 
Yy= + V9 tg dcosec (45° A 1) 
x = 2 }»2 cotg (457 + 4). 
Daraus folgt aber, wenn t eliminiert wird: 
Be 
2226 ya 
Dies ist die Gleichung einer 
Hyperbel mit den Halbachsen y?2 tg ö 
und 2y2. Die Abweichungskurven 
sind also Hyperbeln, welche sämtlich 
die gleichen halben Nebenachsen 2 V 2 
haben; ihre halben Hauptachsen sind 
gleich y2tg ö(@). 
Die Kurven des Diagramms 
lassen sich auf folgende Weise zeichnen 
(Fig. 3): Man beschreibt mit einem 
beliebigen Halbmesser als Einheit um 
C einen Kreis, legt durch C zwei sich 
rechtwinklig schneidende Linien, von 
denen eine die x-Achse, den Aquator, 
die andere die y-Achse, die Drei- 
stundenlinie darstellt, Die positive 
Achse der Abszissen liege nach links. 
Sind nun A und B die Punkte, in 
denen der Kreis um C die x-Achse 
schneidet, so zieht man in diesen 
Punkten Tangenten an den Kreis. Die Strecken, welche die Halbmesser 
des Kreises um C auf diesen Tangenten abschneiden, sind die natür- 
lichen Tangenten der Winkel, den dieselben mit der x-Achse bilden. Die 
Abstände der Durechschnittspunkte von C dagegen sind die natürlichen Sekanten 
derselben Winkel. Werden nun durch die Endpunkte der natürlichen Tangenten
	        
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