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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 34 (1906)

ER 
Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Dezember 1906. 
Eine dieser beiden Gleichungen gibt die Kraft des Typs, z. B.: 
r Ss Sa 
TIrp-+a, $=—%8, Ha” 5 D 
Ss SD 
== A U— 
Kraft &+ a = zz COS & COS (&« — 7) 
Hın 
Typ + b, £& = 906, 1. SS sin » — Sn sn 
*’ Hm 2Hm ‘ ?2Hm 5 
Kraft + )b == FE SiN & COS (a — 7 
Hm \ 
Kraft Trp + d = + 7 — COS « sin (@« — 7) 
Hm 
a —— S 1 Ss] ; 1 
€ = + Hy nein (az. 
Hieraus folgt die Erklärung: Die Langschiffskomponente der Horizontal- 
Intensität induziert die Stange mit der Kraft a COS @&; von dieser letzteren 
Kraft fallen auf die Langschiffs-Richtung — Typ a — ir. 3 C05@. COS (« +7), 
auf die Querschiffs-Richtung -— Typ d — £ 3°C0S@«. SeEU (« — 7) USW. 
Prof. R. Weizner. 
3. Zur Erforschung der Strömungen im südlichen Teile der Bucht 
von Biscaya werden, nach einem Bericht des Kaiserlich deutschen Konsuls in 
Corufa, Herrn Paul Meyer vom 12, August 1906, jetzt sehr umfangreiche Unter- 
suchungen angestellt. Es wird beabsichtigt, an ‚der Nordwestküste Spaniens in 
verschiedenen Abständen vom Lande Treibkörper in großer Menge auszuwerfen, 
die dann nach einer gewissen Zeit, soweit möglich, wieder aufgefischt werden 
sollen. Die an Land angeschwemmten hofft man durch die Küstenbewohner 
wieder zu erlangen. Die Treibkörper bestehen in der Hauptsache aus Glasröhren, 
die einen Zettel enthalten, in den Datum, Uhrzeit, Länge und Breite des Aus- 
setzungsortes einzutragen ist. Der Weg des Treibkörpers in der Zeit von seinem 
Aussetzungsorte bis zum Fundorte soll Auskunft geben über Richtung und Stärke 
des Stromes. Das Unternehmen geht von der französischen Ozeanographischen 
Gesellschaft aus, die von der ihr gehörenden Yacht »l’Andr6e« auf deren Reise 
von Frankreich nach Corula und zurück 200 numerierte Treibkörper in 
Gruppen von je 20 Stück in das Meer aussetzen läßt. Auch die spanische 
Regierung hat einem Unterkomitee der genannten Gesellschaft in Corufia ein 
Kriegsschiff zur Verfügung gestellt, das ebenfalls anders numerierte Treibkörper 
auswerfen soll, und zwar auf einer Reise von Corufna nach Estaca de Vares, von 
da NNW 120 Sm, dann zurück nach Kap Prior, von hier wieder NW1',W 30 Sm 
und dann nach Kap Villano, von da NW gehalten, vom Lande gut frei nach 
der Insel Cie&s und Vigo, v. 5. 
4. Störung des Schiffskompasses durch Bruchbänder. Offiziere und 
Matrosen, die mit einem Unterleibsbruch behaftet, gezwungen sind, ein Bruch- 
band zu tragen, sind in der Handelsmarine gewiß nicht selten. Durch die 
folgenden Zeilen möchte ich nun darauf hinweisen, welchen bedenklichen Einfluß 
solche Bandagen auf die Navigierung und auf die Sicherheit eines Seeschiffes 
haben können. Ich habe nämlich fünf Bruchbänder untersucht und gefunden, 
daß zwei davon stark magnetisch waren und daß sie, in die Nähe eines Kompasses 
gebracht, je nach der Entfernung eine mehr oder weniger große Ablenkung der 
Magnetnadel verursachten. . 
Der hier in Betracht kommende Teil eines Bruchbandes besteht aus einem 
} Hierbei muß beachtet werden, daß die Werte @ und 7 in obiger Tabelle den einzelnen Typen 
eigen sind, die Werte dieser Winkel in den Schlußeleichungen jedoch der ursprünglich angenommenen 
Fisenstange zugehören.
	        
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