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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Dezember 1906.
Az bei Z am Meridian, gibt Strahl ZS. .
90° — @ bei C an CZ nach oben gibt Schnitt P.
90° —h « C « CZ « unten gibt « S..
ZS = Z8,.
Bogen mit CS, um C ] gibt Punkt S, und X S,CP :-—= 90° — 6 bzw.
5. « « PS « P ] 90° + 6,
d. h., ist der Winkel kleiner als 90°, so gilt 90° — ö und ö ist gleichnamig mit @;
ist der Winkel größer als 90°, so ist er = 90: + dö und d ist ungleichnamig mit eg.
Man könnte wohl hiermit schon den betreffenden Stern (oder Planet) im
Jahrbuch finden, wobei allerdings die Anordnung in der Liste der Hauptsterne
nach der Geraden-Aufsteigung erschwerend wirkt. Man sucht deshalb am besten
noch die X“ durch folgende weitere Handgriffe:
7. Lot zu CP durch Z, gibt S, und P’
8. CS = CS.
x / , /
Wo Bogen m ES WM 5 | gibt Punkt S’ und schließlich X ZP’S' = Xt.
Wird dann die Grw.-Zt. in Grw.->xZt. und diese unter Anwendung der aus dem
yegißten Besteck ungefähr bekannten Länge in Orts-XZt. verwandelt, so ergibt
sich X a =— XZt.— Xt.
Hatte sich 6 als ungleichnamig ergeben, so läßt sich das Gestirn nicht
auf die im Pol der anderen (zu @ gehörigen) Halbkugel tangierenden Projektions-
ebene projizieren; das Lot 7. würde den Strahl CS, nicht treffen. Da aber der
in Fig. 5 betrachtete Körper CPZS schon bestimmt ist, so handelt es sich jetzt
nur um einen Schnitt durch denselben, und zwar durch Z und senkrecht zuC P.
Beispielsweise sei vo — 20°N, h == 30°, Az = 122°. (Fig. 9, Taf. 38.) Die Be-
zeichnungen seien im übrigen dieselben wie vorher. Die Handgriffe 1 bis 6 des
vorigen ergeben zunächst Punkt S und dann X PCS, — 90° + d = 105°, mithin
j— — 15°. Wird nun P mit S sowie mit S, verbunden, ferner das Lot zu CP
durch Z gezogen, so entstehen die Schnittpunkte B, P’ und B. PF’ ist wie im
vorigen die Projektion des Poles und der Hauptpunkt in der neuen Projektions-
ebene mit CP” als zugehörigem Kugelradius und Hauptstrahl. Denken wir uns
die ganze Figur ausgeschnitten und zum Körper zusammengebogen, so fällt
PS mit PS, zusammen; _',PZS und . PZC stehen in der gemeinsamen Kante
PZ senkrecht zueinander, und da ferner X PZB = 90°, so wird erklärlich, daß
ZB die Fortsetzung des Schnittes B’P’Z ist und daß PB = PB’. Der Kanten-
winkel von CP in P' ist nun der gesuchte Stundenwinkel t und entsteht beim
Absetzen durch Bogen mit P’B’ um PP’ und mit ZB um Z. Der Schnittpunkt
beider — $’ — ist natürlich nicht die Projektion des Gestirns, sondern nur der
Punkt, in dem B und B’ zusammenfallen, aber XS’P’Z == Xt.
Je kleiner die Breite wird, desto spitzer wird der Schnittwinkel für die
Polprojizierung P, desto länger auch die Strecke ZP, bis schließlich bei 0° Breite
P ins Unendliche gerät und der vierseitige Körper am Pol mit seinen einfachen
Lösungen gänzlich versagt, d. h. theoretisch werden in dem Augenblick, da @
genau — 0, alle Lösungen überaus einfach; praktisch jedoch kommt dieser
Augenblick nicht in Frage. Sobald also der Polschnitt unscharf wird, empfiehlt
sich als Grundlage für die Lösungen das Prisma, das von den Ebenen des
Aquators, des 6-Uhrkreises und des scheinbaren Horizonts eingeschlossen wird.
Es liegt stets in der Ostwest-Richtung und kann unendlich lang gedacht werden.
Die Meridianebene schneidet senkrecht hindurch. Der Strahl vom Kugelmittel-
punkt C (Fig. 10, Taf. 38) nach irgend einem Gestirn muß die Projektionsebene
(den scheinbaren Horizont) in einem Punkte S durchdringen. Schneiden wir nun
bei diesem Punkt ebenfalls senkrecht durch den gedachten Körper, so entsteht
ein an beiden Enden von 2 kongruenten rechtwinkligen Dreiecken begrenztes
Prisma, Ist darin APC der Meridianschnitt, Z der Schiffsort und C die Kugel-
mitte, so ist ZC die Lotlinie des Ortes Z, ZV ist die Ostwestlinie und in der
Projektionsebene | AP, CC’ liegt in der Verbindungslinie zwischen den beider-
seits von Z um je 90° entfernt liegenden Schnittpunkten zwischen Äquator,
6-Uhrkreis und 1. Vertikal. CC’VZ stellt die Ebene des’ 1. Vertikals dar und
schneidet senkrecht durch die Entwurfsebene als auch durch die beiden End-