558 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Dezember 1906,
dieses ist zugleich die größte Tiefe, welche bis jetzt im Indischen
Ozean gelotet worden ist. Ferner ist zu erwähnen, daß zwischen dem Haupt-
graben von 7000 m Tiefe und der Küste sich eine Einsenkung befindet, welche
bi
A \
na
ak
durch eine Schwelle von etwa 1300 m Höhe von dem Hauptgraben getrennt ist
(siehe Skizze).
Lotungen südlieh von Java.
Stat.
Nr.
Datum |
1906
Zeit
165
L65a
L65b
165
L65d
L65e
L66
L67 ‘
L68 M
L69 0,
L70 3,
171 5,
172 5
173 .
174 „N
17509,
176 Rn
177 %
178 L,
79 “
180 4.
151 +4,
1S2 14.
183 | 15.
184 115,
185 115,
1854 | 15,
9, VII.
1
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51% N.
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S-Br. | O-Le. Tiefe | Temp.
Mm
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24
927
7 28
30
33.9
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1.2
16 |
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3,5
28.8
45,8
)») 15
) 28,5
» 22
» 9
48
33
17.5 |
5
53
43
40.5
27.5
105° 567 2452
106 23 585
106 27 61
106 27 110
106 30.4 160
106 33.9 768
106 44 2612
106 55 2825
107 6 3110
107 18.5 3430
107 25 2542
107 31.8 2143
107 29 1560
107 48 5300
K0S 5 1000
109 1.5 5700
109 54 5772
110 30 4265
111 12,5 3030
111 39 2000
“1 39 2310
12 9 3330
112 35.5 1845
13 2 18632
13. 23,5 1500
113 #1 1169
113 537 |! 1492
1.9
19
1.7
1.8
10
ı I
|
1.2
|
Beschaffenheit des Grundes
Terrigen, blauer Mud.
Terrigen, vyulkan. Sand.
Radiolarien-Schlamm.
Vulkan. Sand.
Roter Ton.
Racdiolarien-Schlamm.
Globig. Schlamm.
Terrigen,
3. Drachen- und Ballonaufstiege.
Südlich von Java wurden frei von Landeinfluß zwei Pilotballonaufstiege
und je ein Ballon-sonde- und Drachenaufstieg gemacht, der letztere bis etwa
3000 m Höhe.
Der eine Pilotballon wurde etwa 50 Minuten lang verfolgt und konstatierte
eine dem unteren ostsüdöstlichen Winde nahezu entgegengesetzte Strömung mit
schwachem Winde. Die Höhe des Einsetzens dieser Strömung war nicht genau
festzustellen. — Der Ballon war zur fraglichen Zeit hinter Wolken aus Sicht. —
Als nach 50 Minuten der Ballon dauernd dieselbe Stellung behielt, wurde der
Versuch abgebrochen in der Annahme, daß der Ballon undicht geworden sei und
ohne merkliche Höhenänderung in einer Stillenschicht schwebe,
Der zweite Pilotballon wurde nach etwa 10 Minuten hinter Wolken aus
Sicht verloren,
Beim Ballon-sonde-Aufstieg kam es nicht zum Platzen eines Ballons, beide
schwebten vielmehr eine Zeitlang in großer Höhe und fielen dann. Sie hatten
bei der Landung nur noch so wenig Auftrieb, daß sie kaum über Wasser standen
und das Instrument im Wasser nachschleppten. Beim Längsseitgehen des Schiffes
zur Übernahme der Ballons kam die Leine, die nicht zu sehen war, unter den
Kiel und wurde durchgeschnitten. Die Ballons wurden geborgen, das Instrument
war verloren.