accessibility__skip_menu__jump_to_main

Volltext: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 40 (1912)

ii 
3 
Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Mai 1912. 
Hierdurch erhalten die vier Gleichungen für Luft- und Wassergeschwindigkeit 
schließlich die folgende Form: 
123p_ 129P 
x Ex SG dX az 
a (1+ 4 ' 
1 2p_123P 
„1 Sp 1 2 3% dx 
Ag dx aüa+72A 
1 3ap_ 1 3P 
1 @ dx 6 dx bz. 
_- 7 I wZ zz 8 sinbz, 
1 23p 1 PP 
1 5P dx 8 dx bz bz: 
18 5x Ya EA ©5025 
die zwei ersten Gleichungen gelten für z>0, die zwei letzten für z<0. 
Es hängt nun offenbar alles Weitere von der Annahme über den Druck- 
gradienten im Wasser ab. Ist der Ozean unendlich ausgedehnt, so wird eine 
Anstauung des Wassers auf der rechten Seite der Bewegung nicht erfolgen. 
Der Luftdruck selbst, der sich auf das Wasser überträgt, wird vermutlich das 
Niveau ein wenig neigen, so daß schon in geringer Tiefe der Druckgradient im 
Wasser wieder verschwindet. Nur wenn das Wasserniveau absolut horizontal 
bliebe, würde ein Druckgradient im Wasser wirken, der dem in der Luft gleich 
> 
wäre. Ekman behandelt hauptsächlich den Fall, wo A =0 ist; wir wollen 
zunächst diese Annahme machen, die sich also auf einen beliebig ausgedehnten 
Ozean bezieht. 1 ap 
Die Gleichungen 7 werden in unserem Fall, wenn wir noch vo = — @% wx 
setzen, wo vn die Geschwindigkeit der Luft in sehr großen Höhen bedeutet: 
-— 8Z —aZ 
= »sSinaz, vw (1-9 «COS? 
. bz . bz 
EN ‚sinbz, %= EOS e cos bz. ; 
Die beiden letzten Gleichungen für & und % liefern die bekannte Ekmansche 
Rechtsdrehung der Strömung mit zunehmender Tiefe. Die Gleichungen für die 
Luftgeschwindigkeit u und v gehen in die oben angegebenen 5 und 6 über, wenn 
man y = 0 setzt; d. h. wenn die Reibungskonstante der unteren Masse » unendlich 
groß wird, wie dies bei festem Boden der Fall ist. 
Der Effekt der neuen Unterlage (Wasser gegenüber festem Boden) auf den 
Wind besteht also in einer Verkleinerung der X-Komponente im Verhältnis ;- Ay 
1 
und einer Vergrößerung der Y-Komponente. Für die totale Geschwindigkeit er- 
gibt sich ein sehr ähnlicher Wert wie über dem festen Boden; die Unterschiede 
betragen nur Zentimeter pro Sekunde, 
Wesentlich wird der Ablenkungswinkel des Windes gegen den Gradienten 
beeinflußt; es ist über Wasser 
pie cos az 
tgal=— ar a 
€ Sin az 
Zunächst ist nun die Größe y zu bestimmen; es war y = Sn 
IT en 4” Da 
__ 1/ ewsing _ 1 Sosing s HMO / 45-10 nn 
a=-LOHRO p] 20ER folglich =) 6 =] 43 — = 0.0045, wenn 
—8 
angenähert die Dichte des Meerwassers 6 = 1, die der Luft 0 — 10 für die 
untersten Schichten gesetzt wird; y ist demnach unabhängig von der geographischen 
Breite, was für a nicht gilt. 
R
	        
Waiting...

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.