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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, September 1906.
Wie die w. F. der einzelnen Koeffizienten zeigen, ist die ganze Bestimmung
eine recht unsichere. In der folgenden Zusammenstellung ist aus den beiden
Werten das Mittel genommen worden:
AH
6.45 m 15.077
10.15 m 17.97
6.10 m 19.97
6.25m 26.3”
9.00m | 28.1”
6.90 m 26.17
Auf See, 1905 Dezember 31
2.1197
2.1447
2,0297
1.815”
1.761”
8397
Beobachter
Koß
Meyer
V. St.-Schiff »Albert«]
Neuere Veröffentlichungen,
A. Besprechungen und ausführliche Inhaltsangaben.
Reichs-Marine-Amt: Lehrbuch der Navigation. 2. umgearb. Aufl. 2 Bde.
8° XVI, 448 S. m. 4 Taf. u. 162 Textfig., XVII, 448 S, m. 2 Taf. u. 179 Textfig.
Berlin 1906. E. S. Mittler & Sohn. Pr. 16.60 M.
Wenn auch der allgemeine Plan der ersten vor fünf Jahren erschienenen Auflage des Werkes
bei der Neuauflage beibehalten worden ist, so hat bei dieser die Berücksichtigung der inzwischen ge-
machten Erfahrungen und eingetretenen Anderungen in der Navigationspraxis, der erfolgten Ein-
führung einer neuen nautischen Tafelsammlung für die Kaiserliche Marine und der Veränderungen
des Nautischen Jahrbuches zu einer gründlichen Durcharbeitung und teilweisen Umarbeitung geführt.
Auch das Bestreben, durch möglichste Einfachheit, Schärfe und Klarheit in den Erklärungen dem
SE die Auffassung und das Verständnis zu erleichtern, gab an manchen Stellen hierzu die Ver-
anlassung.
Bei der Beschreibung der Kompasse und sonstigen nautischen Instrumente waren manche
Neuerungen zu berücksichtigen. Der für Kriegsschiffe wichtige Abschnitt über das Jagdsegeln hat
eine Neuerung erfahren. Die Anleitung zu Küstenvermessungen ist neu bearbeitet worden und beschränkt
sich auf Vermessungen, wie solche an ein Kriegsschiff gelegentlich herantreten und ohne besondere
Vermessungsinstrumente ausgeführt werden können. Bei der astronomischen Ortsbestimmung hat eine
schärfere Herausarbeitung der Grundgedanken der Standlinienmethode stattgefunden. Das Höhen-
verfahren ist überall in den Vordergrund gerückt worden. Der Abschnitt über Sternbedeckungen ist
yanz weggefallen. Der erste Band enthält folgende Teile: I. Mathematisch-geographische Vorkennt-
nisse, II. Karten, III. Der Kompaß, IV. Die Bestimmung der Wassertiefe, V, Bestimmung der Fahrt
des Schiffes, VI. Bestimmung des Schiffsortes mit Hilfe von Landgegenständen, VII. Die terrestrische
Besteckrechnung, VIII. Anleitung zu Küstenvermessungen und einen Anhang, enthaltend sieben Tabellen
zur terrestrischen Navigation. Der zweite Band umfaßt: I. Astronomische Vorkenntnisse, II, Die
Winkelmeßinstrumente, III. Verbesserung der durch Beobachtung gefundenen Größen, IV. Sphärische
Astronomie, V. Die astronomische Ortsbestimmung, VI. Das Chronometer, VII, Bestimmung der
mittleren Greenwicher Zeit und der Länge durch Messung von Monddistanzen, VIII. Die Gezeiten
und einen Anhang, vier Tabellen zur Berechnung der Monddistanzen.
Reichs-Marine-Amt. Segelhandbuch für das Mittelmeer, IV. Teil: Griechen-
land und Kreta. 8° 3695. Berlin 1906. In Vertrieb bei E. S. Mittler
& Sohn. Geb, 3.00 Mk. (ohne Beiheft).
Der IV. Teil des Segelhandbuchs für das Mittelmeer umfaßt die Küste Griechenlands und
Kretas sowie die Bänke und Inseln im Ionischen und Griechischen Inselmeer, die zum Königreich
Griechenland gehören. Die Benutzung des neuesten amtlichen griechischen, englischen und französischen
Materials sowie des Hafenhandbuchs von Kotsowillis, einiger deutschen Monographien und zahlreicher
Berichte deutscher Konsuln und Kapitäne bürgt für vollwertigen Ersatz fremder Segelhandbücher. Im
Abschnitt I sind die Angaben über Wind und Wetter, magnetische Elemente, Strömungen, Dampfer-
and Seglerwege von der Deutschen Seewarte zum Teil auf Grund eigener Untersuchungen bearbeitet
worden. Die Schreibweise der griechischen Namen ist, soweit sie aus den amtlichen griechischen Nach-
richten für Seefahrer und dem Neuen Hafenhandbuch von Kotsowillis festgestellt werden konnten, nach
der von Dr. Vogel in Stielers Handatlas gewählten Umschreibung durchgeführt. Daneben ist die
englische Schreibweise der Namen in allen Fällen in Klammern mitgegeben, wo sie wesentlich von der
Schreibweise des Handbuchs abweicht, um den Gebrauch der Brit. Adm-Krt. zu erleichtern. Aus dem-
selben Grunde ist auch das englische Port durch Pörto wiedergegeben und nicht durch Limän oder
Hörmos ersetzt. Im Namenverzeichnis sind beide Schreibweisen aufgeführt, Ein 8 Seiten starkes
Wörterverzeichnis bringt die Bedeutung und Aussprache der für den Seefahrer wichtigsten griechischen
Wörter. In üblicher Weise sind dem Segelhandbuch eine Kartenübersicht. eine Mißweisungskarte und