Meyer, H.: Kimmbeobachtungen.
Zweite Reihe,
(Ausgangswert = 4’ 30”)
1550.0” = +2083.97 4k, + 301.7x 344 =— 42561”
— 46809.0” = +- 301.70 4 k° +-22388,0 x w.F. einer Gleichung vom Gewicht1 == + 9.20”
k = 4 25.40” — 2.029” 4A t
w. FF. = + 0.65” + 0.062”
Die Hebung (a +b-At) über die geometrische Kimm (115.5” Yh) ist in
den drei Fällen die folgende:
A. H.
a
w.F.
D
w. FF.
6.14 m 19.9” 0.7 |: 2.020 +4- 0.062”
6.25 m 26.37 LE L70 1.815” + 0.115”
9.00 m 28.1” 1.4” 1.764" 0.128”
Die Übereinstimmung der drei Werte für den von At abhängigen Koeffi-
zienten ist in Anbetracht der wahrscheinlichen Fehler eine befriedigende; jeden-
falls ist eine Abnahme dieses Wertes bei wachsender Augeshöhe nicht sicher
genug verbürgt, ;
Der wahrscheinliche Fehler einer Gleichung ist bei den Sextantenbeobachtungen
(Ablesung auf 10”) + 8.7”, bei den Vollkreisbeobachtungen (Ablesung auf 20”) + 9.2”.
Die Bestimmung des konstanten Gliedes bei der Hebung der Kimm ist wenig sicher;
der Grund hierfür liegt darin, daß der Koeffizient dieser Unbekannten in den
Fehlergleichungen vom Gewicht 1 nur 1.0, in denen vom Gewicht !/„ nur 0.7
beträgt. Der w. F. ist im Mittel = + 1,3”; hierzu kommt noch der diesen Beob-
achtungen anhaftende systematische Fehler. Unter der Annahme, daß dieser
gleich einem Drittel des w. F. einer Gleichung ist (3.0”), folgt, daß der Wert a
nur auf 3,3” sicher bestimmt ist. ‘Hierdurch erklärt sich auch der Unterschied
zwischen dem ersten und zweiten Werte, der bei einer Differenz von nur 0.15 m
in der Augeshöhe gleich 6.4” ist. Eine größere Genauigkeit ließe sich vielleicht
erreichen, wenn die Beobachtungen in der Weise angestellt würden, daß jeder
Beobachtungstag genügend Gleichungen liefert, um einen konstanten Tagesfehler
abzuleiten. Daß ein solcher vorhanden ist, zeigt die Darstellung der Fehler-
gleichungen sehr deutlich, ;
Zum Vergleich seien die Koßschen Beobachtungen und die an Bord des
Vereinigten Staaten - Schiffes »Albert« angestellten herangezogen. Über die
letzteren hat Koß in den »Mitteilungen aus dem Gebiete des Seewesens« 1903,
Nr. X, berichtet und das Resultat:
° Hebung = 21” + 2.03” At
abgeleitet, Die w. F. dieser Werte sind nicht berechnet worden. Die Anzahl der
den einzelnen Gleichungen zugrunde liegenden Beobachtungen ist sehr ver-
schieden (1 bis 8). Verfasser hat daher die Ausgleichung wiederholt und findet
folgende Normalgleichungen: .
1. Jede Gleichung hat das gleiche Gewicht,
+ 6 = 15a — 154b ZAA = 83950”
+ 12397” —= — 154a + 7714 b w. F. einer Gleichung = +4 54.20”
Hebung = 21.26” +- 2.03” At
w. FF. = +4- 15.29” + 0.68”
2. Jede Gleichung erhält ein Gewicht entsprechend der Anzahl der Beobachtungen.
95.8” — 38.25a — 300.7 b “ZZ AA = 268290”
+ 624320” = — 300.702 + 19789.0 b w. F. einer. Gleichung vom Gewicht 1 == 4- 96.90”
Hebung = 31.01” + 3.63” At
w. P. = + 16.70 + 0.73"