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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, September 1906.
Damit ergeben sich die Berichtigungen folgendermaßen:
CP = 59.1Y DF — +6.43 : 10.0 Mx = -+-15.68 : 10.0
DE = +7.88:10.0 OP = 015 Sy = + 9.49: 10.0
P.DE = — 46.610 P.-DF = — 0.096 Mx+Sy = +25.17 : 10.0
0= 5.7" = 0.961
ee: (Mx-+Sy) = + 2.420
P.DE — — 46.610
PDF = — 0.096
Tr. = 736.706
0Mx-+Sy) = + 2.420
Gesamtberichtigung = — 44.286
= — dd 1
D = 100° 18’ 22”
7 N= 963 N
Die Rechnung nach Witchells Methode mit vierstelligen Logarithmen
gibt die wahre Distanz 99° 34’ 27”, Die dritte Berichtigung ist — 1”, kommt
also nicht in Betracht.
2. Beispiel (Taf. 32, Fig. 2). Die scheinbare Distanz zwischen Mond
und Mars ist 55° 37’ 50”, die scheinbare Mondhöhe 15° 9’, die scheinbare
Höhe des Mars 55° 9, die Horizontalparallaxe des Mondes 57’ 21”, die des
Mars 7”.
Durch die Zeichnung findet man:
DE = +8.14 cm, DF = — 2,44 cm, weil DF rechts von CS liegt, Mx ist
gleich + 30.54 cm, Sy = — 2.99 cm. Damit findet man:
P= 57.37 DF — —2.44:10.0 Mx = -+ 30.54: 10.0
DE = + 814: 10.0 Pı= 0.116 Sy= — 2,99: 10.0
P.DE = — 46.682’ PDF = + 0.026 Mx+Sy = +27.55 : 10.0
eMx+Srtr) = + 2.649
aa
P-DE = — 46.682’
PDF = + 0.026
= 16.050
eMx-+Sy) = + 2.649
‚zesamtberichtigung = — 44,006’
= — 41 0
D = 55° 37 50"
"DD, = 54°53 507
Die Rechnung nach Witchell gibt D, = 54° 53 39”; dazu kommt noch
die dritte Berichtigung mit + 4”,
Die Winkel in den Zeichnungen sind mit dem Transporteur von
Dr. Fulst abgetragen und die Strecken mit dem zugehörigen Lineal ab-
gemessen. Viel leichter und einfacher läßt sich die Zeichnung mit Hilfe der
Donnskale entwerfen. Nimmt man den großen Sehnenmaßstab, auf dem die
Sehne von 60° gerade 75 mm lang ist, so kann man die Zehntel der Grade
ziemlich sicher schätzen. Ferner ist 7,5 ein bequemer Divisor.‘ Die Multi-
plikationen könnten mit dem Zirkel in kürzester Zeit, auf der logarithmischen
Linie auf Hundertstel genau ausgeführt werden. Überhaupt ist die Donnskale
für Lösungen durch Zeichnung ein sehr geeignetes Instrument, kommt aber
leider jetzt ganz in Vergessenheit, Die Berechnung der Monddistanz mit
Hilfe der Donnskale nach obiger Methode nimmt kaum 5 Minuten in Anspruch,
Was die Genauigkeit des Resultats anbelangt, so gibt die Zeichnung
etwa dasselbe, was eine dreistellige logarithmische Rechnung nach Witchell
geben würde,
Da die Zeichnung die orthographische Projektion der Monddistanz auf
die Distanzebene ist, so wird man daraus auch die trigonometrischen-Formeln
zur Berechnung der Berichtigungen ableiten können. Man kann zeigen, daß
die gegebene Methode nichts weiter ist als die Lösung der Witchellschen
Formeln durch Zeichnune,