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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 34 (1906)

Knipping, E.: Sprünge in der Temperatur des Meerwassers. 
Verteilung nach Ozeanen und nach der Größe der Sprünge. 
4 
Ozcane 
© 
so | go! nn 
wo Ta 
Sprünge °C. 
Summe 
Nordatlantischer . 
Südatlantischer . . .'! 
Nordindischer. ...} 7 
Südindischer ... „1 
Nördlicher Stiller. ] 8 | Y 
Südlicher Stiller .. 
I 
A 
020 
62 
11 
AT 
2] 
Summe . .] 
In dieser Übersicht macht sich natürlich die Verteilung der Reisen stark 
geltend; immerhin liefert sie ein Mittel zur vorläufigen Untersuchung der 
Frage nach der ı 
Verteilung der Sprünge gleicher Größe auf Nord- und Süd-Breite in Prozenten 
. der Beobachtunzen. 
1118| 89 | 64 1 38 | 
349 
“Sprünge °C. 
EM 
39 1 60 1 70 180 | 90 | 100 | 11° | 212° | 18° 
Summe 
. £ + 
Nordbreite +... 0%} 32 26 19 5 | 5 | 8 | 38 
Südbreite ......%! 40_| 22 | 16 | 14 | 6! 3 
Insgesamt ..| 34 126 ! 18 | n-1 al 831 21 1 | — | 200 
100 
100 
Die großen Sprünge von 10°C, an fallen überwiegend auf Nordbreite; 
bei 8° und 9° C. hat Südbreite das Übergewicht, bei 6° und 7° C. Nordbreite, 
bei 5° Südbreite. Bis zu Sprüngen von; 7° C. einschließlich ist die Summe der 
Prozentzahlen für Nord- und Südbreite gleich, nämlich 77 und 78%. Von 
10° an und darüber hat aber unverkennbar Nordbreite ein tatsächliches Über- 
gewicht, wofür der Ausgleich‘ auf Südbreite bei 8° und 9°C. liegt. Da nun 
der Atlantische Ozean mit °/;, aller Beobachtungen beteiligt ist, gilt dies in 
erster Linie für den Atlantischen Ozean. ı., . 
Die unterste Zeile bildet eine regelmäßige, erst langsam, dann schneller 
abnehmende mit 12° C, abschließende Reihe, die den Grad der Abnahme der 
Anzahl mit der Zunahme der Größe der Sprünge zeigt. Ein Drittel aller 
Beobachtungen fällt auf 5°C. ein Viertel auf 6°C., der Rest auf höhere 
Sprünge. 
Monate 
II av | vi vilvalvaılıx | x | xılxn 
Summe 
Alle f Nord- 268 
A | süg. Breite. 81 
— Sprünge ( Nord- ] 4| 21 6| am | N 2 | 2 5| 60 
A EEE „ll alsalıl- u] a8 
Auf Nordbreite tritt die jährliche Periode ohne weiteres deutlich 
hervor; faßt man die Monate Juni bis November und Dezember bis Mai zu- 
sammen, so erhält man unter A, alle Sprünge, 61: 207 oder 1: 3'/,, unter B, 
nur die großen Sprünge, 6:54 oder 1:9. ‚Es sei hier nebenbei bemerkt, daß 
der Wechsel der vereinbarten Dampferwege zwischen dem Kanal und 
New York usw. im Januar und August vorgenommen wird, ein Einfluß der 
Wege also wegfallen dürfte. 
Auf Südbreite, wo die Zahl der Beobachtungen viel geringer ist, zeigt 
sich die Periode auch. Nehmen wir zunächst unter A, alle Sprünge, die
	        
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