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Volltext : Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 34 (1906)

Pettersson, O.: Über die Wahrscheinlichkeit von periodischen Schwankungen usw.

{

welche die nordöstlichste Ecke des Nordseeplateaus, das für die Leinenfischerei
so wichtige Riff »Tampen«, schneidet, wohin auch die eben erwähnte schottische
Station Sc, gehört, zeigt die Wirkung der jährlichen Flutperiode des Atlantischen
Wassers im Herbst und die Ebbeperiode, im Mai—August. Die Einströmung
von atlantischem Wasser auf diesem Wege erreichte ihr Maximum im Herbst
(November) und ihr Minimum im Sommer und Frühling. Die Variation ist
deutlich aus den Diagrammen in Tafel 1 zu ersehen.
Gehen wir noch weiter »stromaufwärts«, so kommen wir‘ zu der
schottischen Station Sc,,g in der Mitte der Stromachse des Atlantischen Stromes
in der Faröer—-Shetland-Rinne. Die folgende Tabelle zeigt das Anwachsen des
Stromes von Mai bis November 1903.
Schottische Station Scyunz.
Mai 1903 1 August 1903 | November 1903
160° 45’ NE 50 W-Lg.l60° 26 Ss 02 W-Lg.l60° 22 SE 04' W-Lg.
Temp. °C. |Salzgehalt %%, Temp. °C. |Salzgehalt °/oo* Temp. °C. |Salzgehalt %/.o

v 9.06 35.34 10.91 35.267 9.14 35.45
200 6.836 35.17 7.55 35.24 9.31 35.38
300 6.25 35.15 6.34 35.16 9.16 35.36
400. - 4.68 35.02 5.65 35.10 8.08 35.25
500 1.44 34.96 4,89 35.07 7.21 35.21
Dieses Anwachsen des Stromes besteht nicht nur in einer Zunahme
seiner Wasser- und Wärmeführung, sondern auch in der Mächtigkeit der warmen
Wasserschicht. Eine ähnliche Anschwellung des Stromes wurde im Jahre 1899
Fig. 3.
Nathorst Expedition Jun.1899.
(ÄAkerblom)
a 2
La Cl 9° ent

Shatlanıd.

jo E0M
Neu EN

PA

Nathorst

Sxpedition, Sept.1899
(Akerblom)
fr

N

Ya

AMP

%

Shetland.

SE

30 60M
zz)

von der schwedischen Grönlandsexpedition konstatiert. Auf meinen Vorschlag
machte diese Expedition Tieflotungen längs des ersten Längengrades O, v. Gr.
auf denselben Stellen!) bei der Hin- und Rückfahrt mit dem folgenden

iy Die südlichste Station I liegt auf dem Nordseeplateau in 61° 16’ N-Br. und 1° 30 O-Lg.,
die nördlichste in der Eismeertiefe in 64° 35’ N-Br. und 1° 29 W-Lg. (F. Akerblom, Recherches
oecganoegraphiques. Upsala 1904)
            
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