134 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, März 1906.
# = 109° 58' 31.5” sin... 9.279639
‚— 5° 30 37.0” sin... 8.982381
(1.—2.) ... 0.297258
ö=— 6° 322,5” sin... 9.023273
+ = 12° Y 47.5” sin... 9.321307
(4.—5.) ... 9.701966
(3.-L6.) m’... 79.000224
(7.22) Vmr... 9.909612
1(a-+- 3 = 5° 45 9.75” sin... 9.001020
(Hilfstafel) fx’... 18
(9.-H10.) 79.001038
(S.+11.) ... 9.000650
, (S.—11.) „+ 0.998574
(3.—12.) = (12a.—6.) Faktor... 1.296608
a-+H8ö= 12° 5 47.5 sin... 9.321307
«= 6° 2'250” sin... 9.022130
(1.—2.) 24. 0.299177
8= 5° 27 545” sin... 8.978520
8-+7 = 10° 58 31.5” sin... 9.279636
(4.—5.) „1. 9.699181
3.46.) m..7 9.098358
(7.12) Vm... 9.099179
1(8+y) = 5° 46 59.75” sin... 9.003313
HD (Hilfstafel) fx... CT
. Fin „0 94.003390
12 (8.11. „.. 9.002569
12a (8.—11,) ... 0,995789'
13 (3.—12.) = (12a.—6.) Faktor... 1.296608
14 41 ... 0.303535
15 (138.14) nn... T60014.
Die Kontrolle durch Zeile 12a ist ebenso wertlos wie die durch die
Zeilen 20 bis 23 des Böhlerschen Schemas und sollte deshalb ganz fortfallen.
Ein Rechner genügt zur Ausführung, während nach Böhler zu der doppelten
Rechnung zwei Rechner erforderlich sind oder eine Kontrolle nach dem
Eggertschen Verfahren ausgeführt werden muß. Wie ersichtlich, erspart man
das Aufschlagen von vier Funktionswerten und die ganze unbequeme Zwischen-
rechnung in den Zeilen 7 bis 14 des Böhlerschen Schemas. Nach den gegebenen
Anweisungen ist es leicht, die Hilfstafel im Bedarfsfalle zu erweitern.
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Kleinere Mitteilungen.
1. Neuere Messungen mit dem Rotch’schen Windmesser auf See.
In einem Berichte der Kais. Russischen Akademie der Wissenschaften, August
1905, Supplement 19, gibt M. Rotch neben einer Beschreibung seines Instruments
zur Bestimmung der wahren Richtung und Geschwindigkeit des Windes auf
See« (vgl. »Ann, d. Hydr, usw.« 1905, S. 122) wiederum eine kleine Zusammen-
stellung seiner damit gemachten Beobachtungen während zweier Reisen über
den Atlantischen Ozean im Jahre 1904 auf dem D. »Kronprinz Wilhelm«, Er
vergleicht die von den Schiffsoffizieren geschätzten in das Schiffsjournal ein-
getragenen Beobachtungen der Windrichtung und -stärke mit seinen eigenen
Messungen am Instrument. Die Abweichung betrug auf der im Juli 1903 er-
folgten ostwestlichen Atlantikfahrt für die Windrichtung 11°, also einen Strich,
für die Geschwindigkeit 2 Meilen per Stunde. In der neuen Tabelle nun ist
der Unterschied zwischen Journal und Messung bedeutend größer, besonders
für die Richtung des Windes. Während er auf der Fahrt von O nach W aus
7 Messungen im Mittel 14° betrug, war er auf der Fahrt von W nach O nach
6 Beobachtungen 21° also fast zwei Strich, Ob die Journalaufzeichnungen auf
dieser letzten Fahrt besonders ungünstig ausgefallen waren, läßt sich nicht
beurteilen; jedenfalls ist die Abweichung im Mittel um 2 Strich auffallend
groß. Die Windgeschwindigkeiten stimmen besser, ja sogar sehr gut überein,
da sie nur um 1 bis 3 m per Sek. differieren. Eine Abhängigkeit der Ge-
nauigkeit der Messungen und der Übereinstimmung beider Beobachtungsarten
von der Windstärke oder von der relativen Windrichtung zum Schiffskurs ist
aus den Tabellen nicht festzustellen. An Bord von S. M. Vermessungsschiff
»Planet« werden zur Zeit auch Messungen mit diesem Rotch’schen Wind-
messer gemacht; Ergebnisse liegen jedoch noch nicht vor. Perlewitz,
2. Untersuchungen der geophysikalischen Erscheinungen in bezug
auf die Lagune von Venedig. Das Reale Istituto Veneto di Scienze, Lettere
ed Arti, hat sich entschlossen, ein systematisch rationales Studium der
geophysikalischen Phänomene einzuführen, welche für die Erhaltung der Lagune
von Venedig Wichtigkeit haben. Zu diesem Zwecke hat es eine besondere
Lagunen-Kommission ernannt und beauftragte Dr. Giovanni Pietro Magrini,
welcher zu Hauptmitarbeitern die Professoren Luigi de Marchi und Tullio
Gnesotto von der k. Universität in Padua haben wird, mit den ersten Studien,
hauptsächlich berührend die Verbreitung der Flutwelle im oberen Adriatischen