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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 34 (1906)

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Annalen der Hydrographie und’ Maritimen Meteorologie, März 1906. 
ganze Höhe dieser Schicht sei 21H, die Zählung der Höhe erfolge von der 
Mitte aus bis + H bzw. — H. Befindet sich das Teilchen in der oberen Hälfte 
der Schicht, so wird es im allgemeinen an seiner unteren Fläche durch die 
Reibung eine Beschleunigung 
erfahren, da die tieferen 
Schichten, weil sie weiter von 
der ruhenden Grenzschicht 
entfernt sind, sich rascher be- 
wegen; umgekehrt wird an 
der oberen Grenzfläche eine 
Verzögerung eintreten. Das 
Teilchen leistet also in beiden 
Fällen eine gewisse Arbeit. 
Diese ist proportional der 
Fläche, dem Reibungskoeffi- 
zienten, der Abnahme der Ge- 
schwindigkeit auf die Höhe dh 
und dem Wege, Bezeichnen 
wir sie mit Rı und Ro, so ist: 
0’ 
1 IR 
Ru = —Boßeg Ju dh+L und Ro = — (Ru +4). 
Also ist der Energieverlust Ra — Ro des Teilchens 
du 
Er En + B-5+9- L- apa db- 
Es besitzt noch am Ende des Weges L, wenn es in beschleunigter Bewegung 
mit der Geschwindigkeit v unten ankommt, die Energie 
E=1m-v?= 1B-£.dh-v2 
Da es sich aber um Bewegung in einer inkompressibelen Flüssigkeit 
handelt, kann das Teilchen nicht die variabele Geschwindigkeit v besitzen, 
sondern muß. sich auf seiner ganzen Bahn mit der konstanten Geschwin- 
digkeit u bewegen; u und v stehen nach dem Energieprinzip in folgender 
Beziehung; es muß längs eines Stromfadens, der eine in der Niveaufläche ver- 
laufende Gerade ist, die Energie eines jeden Teilchens bei konstanter Ge- 
schwindigkeit gleich dem arithmetischen Mittel der Energie aller Teilchen 
bei beschleunigter Bewegung sein, -Also 
imu? = am 3 Wa Var Werber Vin a 253 — pa), 
n 
WeNN Po Pır ---Pn die Druckhöhen sind, welche bzw. allen Teilchen des Strom- 
fadens angehören und um gleiche Intervalle fortschreiten. Daraus folgt: 
WW = gPn = ya) 
Wir haben also in der Gleichung für E v? zu ersetzen durch 2 u? und erhalten 
E = B-E&-.dh-u? 
Da Emax — Ex = E sein muß, erhalten wir die Gleichung: 
B-E&.dh-g.p — BEL Tndh — BEdh.n? 
d?u 2 
g-D — a Le. gps =0 
p ist nun selbst eine Funktion der Entfernung h von der Mittellinie; 
man kann mit vollkommen ausreichender Genauigkeit setzen 
P=4+8h+7yh?. 
Einen Überblick über die Koeffizienten a, @ und y erhält man durch folgende 
Überlegung: es ist 
der:
	        
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