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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 33 (1905)

Lauffer, F.: Die Deviation und deren Kompensation etc. 
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Aus den vorliegenden Zeichnungen kann auch ohne weiteres die genaue 
Deviationsgleichung herdusgelesen werden; seien die richtkraftändernden 
Komponenten y,ı,Yı,-...., die deviationserzeugenden X,, X,,..... SO ist für 
Rm = 1 
36_ 
Bi= iz. 
IV. Einfluß einer Lageänderung des Schiffes. 
Zur Untersuchung des. Einflusses, welchen Lageänderungen auf das 
Schiffsfeld ausüben, müssen vorerst die vertikalen Kräfte eingeschaltet werden; 
die Kräftediagramme werden räumliche Flächen, . 
Die Betrachtungen zu Fig. 5 gelten ursprünglich für horizontal indu- 
zierte Kräfte bei einer Drehung um eine vertikale Achse; das resultierende 
elliptische Kräftediagramm mit der Vertikalinduktion vereinigt, ergibt als 
räumliches: Diagramm einen Kegel, dem nunmehr als Krafteinheit die Total- 
intensität T zugrunde gelegt wird. Bei abnehmender Inklination wird die 
Basis breiter, die ‚Höhe kleiner, der Kegel also flacher; für zahlreiche Orte 
ergibt sich daher ein System von Kegeln mit parallelen elliptischen Grund- 
flächen (Fig, 12). 
Fig, 2, 
Fig 13. 
9) 
# 
Bud 
1 Osg* 
1A, 
T. 1 
X 
N 
A 
\ 
Dil 
T. 
Sa 
Da bezüglich der Form. des Schiffes, des induzierten Eisenkörpers im 
allgemeinen, keinerlei Voraussetzungen gemacht werden, ergibt sich für jede 
beliebige Ebene dasselbe Ergebnis, wenn nur das Schiff um eine Achse senk- 
recht darauf gedreht wird, ein System elliptischer Kegel. Die Grundflächen 
verschiedener Systeme müssen sich stets gegenseitig schneiden, bilden eine 
Fläche, welche wegen der allseitig elliptischen Schnitte nur ein Ellipsoid in 
allgemeiner Lage sein kann. Die schon früher angeführten Hauptinduktions- 
kräfte ], q und v bilden dessen konjugierte Durchmesser; die Bestimmungs- 
winkel ihrer Richtungen sind meist verschwindend klein, ausgenommen i”, 
können also praktisch vernachlässigt werden. Zur Erleichterung der Unter- 
suchung wird weiter angenommen, ‚daß i” — 90° gemacht wurde, hierdurch 
stehen ], q und v senkrecht aufeinander, sind die drei Halbachsen des 
Ellipsoides (Fig. 13), wobei die Längsinduktion l stets kleiner als die Quer- 
induktion q ist. Sämtliche Induktionskegel werden gerade und schrumpfen an den 
magnetischen Polen zu den Halbachsen +v zusammen; am magnetischen
	        
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