Lauffer, F.: Die Deviation und deren Kompensation etc.
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Aus den vorliegenden Zeichnungen kann auch ohne weiteres die genaue
Deviationsgleichung herdusgelesen werden; seien die richtkraftändernden
Komponenten y,ı,Yı,-...., die deviationserzeugenden X,, X,,..... SO ist für
Rm = 1
36_
Bi= iz.
IV. Einfluß einer Lageänderung des Schiffes.
Zur Untersuchung des. Einflusses, welchen Lageänderungen auf das
Schiffsfeld ausüben, müssen vorerst die vertikalen Kräfte eingeschaltet werden;
die Kräftediagramme werden räumliche Flächen, .
Die Betrachtungen zu Fig. 5 gelten ursprünglich für horizontal indu-
zierte Kräfte bei einer Drehung um eine vertikale Achse; das resultierende
elliptische Kräftediagramm mit der Vertikalinduktion vereinigt, ergibt als
räumliches: Diagramm einen Kegel, dem nunmehr als Krafteinheit die Total-
intensität T zugrunde gelegt wird. Bei abnehmender Inklination wird die
Basis breiter, die ‚Höhe kleiner, der Kegel also flacher; für zahlreiche Orte
ergibt sich daher ein System von Kegeln mit parallelen elliptischen Grund-
flächen (Fig, 12).
Fig, 2,
Fig 13.
9)
#
Bud
1 Osg*
1A,
T. 1
X
N
A
\
Dil
T.
Sa
Da bezüglich der Form. des Schiffes, des induzierten Eisenkörpers im
allgemeinen, keinerlei Voraussetzungen gemacht werden, ergibt sich für jede
beliebige Ebene dasselbe Ergebnis, wenn nur das Schiff um eine Achse senk-
recht darauf gedreht wird, ein System elliptischer Kegel. Die Grundflächen
verschiedener Systeme müssen sich stets gegenseitig schneiden, bilden eine
Fläche, welche wegen der allseitig elliptischen Schnitte nur ein Ellipsoid in
allgemeiner Lage sein kann. Die schon früher angeführten Hauptinduktions-
kräfte ], q und v bilden dessen konjugierte Durchmesser; die Bestimmungs-
winkel ihrer Richtungen sind meist verschwindend klein, ausgenommen i”,
können also praktisch vernachlässigt werden. Zur Erleichterung der Unter-
suchung wird weiter angenommen, ‚daß i” — 90° gemacht wurde, hierdurch
stehen ], q und v senkrecht aufeinander, sind die drei Halbachsen des
Ellipsoides (Fig. 13), wobei die Längsinduktion l stets kleiner als die Quer-
induktion q ist. Sämtliche Induktionskegel werden gerade und schrumpfen an den
magnetischen Polen zu den Halbachsen +v zusammen; am magnetischen