accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 33 (1905)

Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Februar 1905. 
(Genau ist an Stelle von 2 (@«, + &) der Wert 2«, +E + zu setzen, 
der Winkel BO, Fig. 7.) 
Die horizontale Komponente des vertikal induzierten Feldes ist der 
Größe nach vom Kurse unabhängig und schließt immer den Winkel @” mit 
der Kielrichtung ein, Als Kräftediagramm ergibt sich die Fig. 9; OA=H-/ 
ist das geschwächte Erdfeld, AN = m, V obige Kraft unter ihrem Steuerbord- 
winkel @”. Für einen beliebigen magnetischen Kurs muß sie noch um dessen 
Winkelwert 5 nach rechts gedreht werden, das Diagramm für alle Kurse ist 
also gleichfalls ein Kreis, welcher jedoch bei einer vollen Drehung nur ein- 
mal beschrieben wird. H = 1 gesetzt, wird die rotierende Kraft m, V:H 
= m, tg 9, ihre Wirkungen sind also unter sonst gleichen Verhältnissen der 
trigonom. Tangente der Inklination direkt proportional; sie verschwinden 
am magnetischen Äquator und haben beiderseits desselben verschiedenes 
Zeichen. 
Fie. 9 
RB: 
9. 15— 
GE 
Fig, 
10. 
FF 
Fig. 
09 
Un A 
A N 
Ir6 
Jan 
17 
der; 
1 
and 
Jevrialion. 
EEE 
Die Richtkraft erleidet, wie in der Fig, 10 zusammengestellt ist, Schwan- 
kungen um den mittleren Wert Rm, ohne jedoch diesen im Mittel zu ver- 
ändern. 
Die Deviation ist vom Winkel AZO = a" +E—6ö=a"+CU abhängig 
und folgt der Gleichung: 
5 = My sin (« + 8). 
Die horizontale Komponente des subpermanenten Feldes Hp, gleichfalls 
vom Kurse unabhängig, zeigt analoge Wirkungen, an Stelle von m,V tritt 
Hp, an Stelle von @” der Steuerbordwinkel der subpermanenten Kräfte @'. 
Für H=1 ist das Maß der Kraft Hp:H dem Erdfelde verkehrt proportional; 
gleiches gilt auch für alle Wirkungen. 
Vereinigt man die vertikal induzierten und die subpermanenten Kräfte, 
welche sich an einem Orte durch nichts in ihrer Wirkung unterscheiden, d. h, 
auch nicht trennen lassen zu einer Resultierenden P unter dem Steuerbord- 
winkel @ (Fig. 11), so folgt die Summe dieser semizirkulären Deviationen der 
Gleichung: 
ö = P sin (« + 5). 
Aufgelöst ergibt sich die übliche Form 
dd =— Pcosasin ’ + Psin « cos Y 
$ö = Bsin 8’ + C cos X 
P — VB? +C?, tg a=C:B. 
Beide besprochenen Teile vereinigt, geben die übliche Näherungsgleichung 
der Deviation. 
ö = A +P sin (a + £) + Mu sin 2 (a, + £”) 
i— A-LBsinf LCcoF  L Dein? LEco?t
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.