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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 33 (1905)

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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Februar 1905. 
erheblich von der vertikalen Richtung abweichen (Fig. 4). Für mittschiffs 
aufgestellte Kompasse wird obiges Feld wegen der Symmetrie beider Bord- 
seiten kaum aus der Kielebene abweichen. 
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Fig. 3. 
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Die nach obigen drei Hauptrichtungen induzierten Felder sowie auch 
das subpermanente und das Erdfeld werden nach Größe und Richtung fest- 
gelegt und nach Bedarf in Komponenten zerlegt, so wie es in der vorstehenden 
Tabelle I übersichtlich zusammengestellt ist. 
III. Richtkraft und Deviation bei aufrechtem Schiffe. 
Die längs- und querschiffs induzierten Felder des Schiffes sind der 
Horizontal-Komponente H des Erdfeldes direkt proportional; wird H als 
Krafteinheit angenommen, so werden die Maßzahlen obiger magnetischer Felder 
unveränderliche, vom Schiffsorte unabhängige Größen. Weiter sind dieselben 
dem Sinus bezw. Kosinus des magnetischen Kurses proportional, unterliegen 
daher harmonischen Schwankungen. Setzt man die Horizontal-Komponenten 
m, -L und m, Q für zahlreiche Kurse graphisch zusammen (Fig, 5), so erhält 
man als Diagramm der horizontal induzierten Kraft P eine Ellipse in all- 
gzemeiner Lage. 
Mio, 
Fig. 6. 
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Diese elliptisch verlaufende Kraft wird nun in zwei konstante gleich- 
förmig rotierende Komponenten, wie folgt, zerlegt. Nimmt man zwei beliebige 
Kräfte c und m, welche (Fig. 6) mit einer festen Richtung die Ausgangswinkel 
&, und 2 a, einschließen, und läßt beide mit gleicher, aber entgegengesetzter 
Geschwindigkeit rotieren, so beschreibt der Endpunkt der 2. Kraft eine Ellipse, 
die resultierende Kraft verläuft elliptisch, kann also mit der horizontalen 
induzierten Kraft P gleich gesetzt werden. Vier Resultierende, welche den
	        
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