Teil V. Die Stromversetzungen.
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westliche und südwestliche treten daneben besonders im östlichen Mittelmeer-
becken hervor. Seewärts von Algier und südöstlich von Sizilien und Malta
betragen die Stromstillen 57°, dies sind die kleinsten Werte. Die stärksten
einzelnen beobachteten Versetzungen sind: westlich von den Balearen WSW
39 Sm, seewärts von Neapel SO 13 Sm, südöstlich von Sizilien 0SO 29 Sm und
vor den Nilmündungen SO 40 Sm.
In den drei Wintermonaten sind Versetzungen allein nach dem
SO-Quadranten so häufig wie die nach den beiden westlichen Quadranten zu-
sammengenommen; Versetzungen nach dem NO-Quadranten sind dreimal
seltener als solche nach dem SO-Quadranten,
März (s. Tafel 4). Auch in diesem Monat überwiegen die Ostyersetzungen
auf dem Wege von Gibraltar bis nach Port Said, mit einer Neigung nach NO
westlich von Malta, mit einer solchen nach Südost und nach Süden östlich
davon bis 30° O-Lg, vor den Nilmündungen aber scheinen westliche Ver-
setzungen etwas häufiger als östliche zu sein. In dem ganzen nördlichen Teile
des westlichen Beckens beträgt der kleinste Prozentsatz Stromstillen 93°/,, süd-
östlich von Malta und seewärts von Algier aber betragen die Stillen nur 55 und
56%. Die stärksten einzelnen beobachteten Versetzungen sind: seewärts von
Philippeville und Cagliari O 50 Sm, nordwestlich von Palermo NO 15 Sm,
südlich von Sizilien O 25 und südwestlich von Candia SO 26 Sm. ;
April (s. Tafel 5). Versetzungen nach westlicher Richtung sind häufiger
als im März, wenn auch die östlichen noch überwiegen, Die nördlichen Teile
des westlichen Beckens kommen auch in diesem Monat wenig in Betracht, da
nur westlich von den Balearen die Stromstillen eben unter 90%, hinunter-
gehen, während sie sonst bis zu 97°, westlich von Neapel ansteigen.
Auf dem Wege von Gibraltar nach Port Said fallen die wenigsten
Stillen, nämlich 54 bis 55%, auf die Gebiete südöstlich von Malta und nörd-
lich von Algier. Die stärksten einzelnen beobachteten Versetzungen waren
im westlichen Teil des Mittelmeeres O 33 Sm, dreimal beobachtet, und
W 33 Sm alle vier Fälle auf der Strecke von Gibraltar bis seewärts von
Philippeville und Cagliari, westlich von Neapel SW 11 Sm, südöstlich von
Sizilien O 33 Sm und vor den Nilmündungen WSW 26 Sm.
Mai (s. Tafel 6). Westliche und südliche Versetzungen haben auf dem
Hauptwege Gibraltar — Port Said entschieden : zugenommen, Östliche ab-
genommen, Die meisten Versetzungen kommen vor der Küste von Algier
vor, denn hier sind die Stillen am wenigsten zahlreich, betragen aber immer
noch 62%. Die stärksten einzelnen beobachteten Versetzungen waren seewärts
von Malaga O 33 Sm, nordwestlich von Palermo SW 23 Sm, südöstlich von
Sizilien WNW 26 Sm und südöstlich von Candia WNW 26 Sm.
In den drei Frühlingsmonaten sind Versetzungen nach dem SO-
Quadranten auch noch am häufigsten, aber die nach den anderen Quadranten haben
ohne Ausnahme zugenommen. Die nach dem SW-Quadranten erreichen ganz,
die nach dem NW-Quadranten nahezu ?%/, der Versetzungen nach dem SO-
Quadranten: am weitesten zurück bleiben auch im Frühjahr. die Versetzungen
nach dem NO-Quadranten, die nicht einmal die Hälfte derer nach ‚SO er-
reichen;
Juni (s. Tafel 7). Von Gibraltar bis zur Länge von Sardinien und
Malta sind allerdings die östlichen Versetzungen noch am häufigsten, -aber die
westlichen Versetzungen machen sich jetzt stellenweise durch höhere Beträge
mehr ‚bemerkbar. Im östlichen Becken überwiegen jetzt entschieden südliche
und westliche Versetzungen, Die wenigsten Stromstillen, 59 9%, liegen seewärts
von Algier und südwestlich von Candia, Die stärksten beobachteten einzelnen
Versetzungen waren: zwischen Sardinien und Nordafrika NW 41 Sm, nord-
westlich. von Palermo WSW 22 Sm, westlich von Candia 0SO. 40 Sm und süd-
östlich von Candia WSW 27 Sm. ‚,
Juli (s. Tafel 8) ist der erste Monat, in dem die Stromstillen wenigstens
in einem Gebiete unter 50%, hinuntergehen. Es ist dies‘ die Meeresgegend
seewärts von Algier mit 49°, Stillen; dieselbe Bemerkung gilt auch für August
und September, August mit 49°/, Stillen südöstlich von Sizilien, und September