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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 33 (1905)

Teil II. Die Winde nach Jahreszeiten, 
Ionisches Meer: 
Quadranten 
Felder U 
Sizilien, S..... 
Sizilien, SO .. 
Sizilien, O.. 
Candia, W.. 
NO | SO | SW ı NW I Stillen 
Ü/ 
0 
DE 
Of 
Ö 
28 13 40 
14 25 17 37 
20 8 29 | 31 | 
7 28 14 40° 
3 
6 
7 
9 
6 
Das Übergewicht der NW-Winde ist hier noch beträchtlich größer als 
im Tyrrhenischen Meere; über !/, aller Winde kommen aus dem NW-Qua- 
dranten. Die Häufigkeit der Stillen hat, verglichen mit derjenigen im Winter, 
überall zugenommen. 
Ägyptische Gewässer. 
Felder. — 
Candia, SW ..... 
Candia, SO 
Nildelta, N 
Quadranten 
NO | SO 
SW | NW I Stillen 
Of 
U 
Yo 
20 7 52 4 
21 19 12 41 7 
29 16 8 40 6 
Das Übergewicht der NW-Winde hat hier noch weiter zugenommen 
und erreicht nahezu */„. Auch hier ist die Zunahme der Stillen vorhanden, 
aber gering; sie sind von 5°%, im Winter auf 7° im Frühling gestiegen, — 
Im ganzen betrachtet, überwiegen auch im Frühling im Mittelmeer auf den 
untersuchten Dampferwegen die NW-Winde, und zwar in einem von West nach 
Ost zunehmendem Maße; südwestlich von Candia machen sie über die Hälfte 
aller Beobachtungen aus. Umgekehrt nehmen die SW-Winde, die in einigen 
Feldern des westlichen Teiles die NW-Winde um eine Kleinigkeit an Zahl 
übertreffen, nach Osten hin stetig ab, so daß sie in den Ägyptischen Gewässern 
bis zu !/,„ aller Winde herabsinken, Die meisten Stillen weist das südliche 
Tyrrhenische Meer auf, 14 und 13°, ; die wenigsten, 4°, finden wir südwest- 
lich von Candia, d.h. da, wo die NW-Winde am stetigsten sind. 
Sommer. 
Westlicher Teil. 
Selten 1 
Felder Sm 
Malaga, SO ..... 
Balearen, W..... 
Balearen, N ..... 
Toulon, S ...... 
Algier, N ...... 
Sardinien, SW ...' 
NO | so | 
Of 
0 
28 
26 
19 
„4 
29 
21 
29 
24 
20 
17 
28 
29 
| 
SW 
an 
21 
283 
20 
24 
14 
q 
NW 
nn 
16 
12 
28 
25 
12 
20 
Stillen 
Of 
13 
15 
13 
90 
7 
Im ganzen Süden, südlich von 40° N-Br., überwiegen jetzt NO-Winde, 
die ihrem Wesen nach Monsune sind, aber Passatrichtung haben, Nördlich 
von 40° N-Br. überwiegen, wie im Frühling, NW-, danach SW-Winde. Die 
Häufigkeit der Stillen hat zum Sommer hin noch weiter zugenommen, sie 
machen !/, aller Beobachtungen vor Toulon aus, nur seewärts von Algier und 
südwestlich von Sardinien sind die Stillen nicht häufiger als im Frühling.
	        
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