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Die Wirksamkeit des Sturmwarnungswesens an der deutschen Küste.
Zu 5 Den folgenden Tag von 7 morgens bis 9° abends,
Zu 6. Durch Hochziehen der Fischerboote sind viele Boote geborgen.
Zu % Durch Vergrößerung der roten Laterne, damit selbige noch weiter zu sehen ist. Auch wäre
cs wünschenswert, einen mehr geeigneten Sturmwarnungskasten anzulegen, da der jetzige nur
9,59 m lang und 0,34 m breit ist und die Abbildungen nebst Telegrammen nicht genügend
Raum haben.
106. Brüsterort.
Zu 1. Die Fischer sprechen sich sehr lobend über die Einrichtung der Sturmwarnung aus.
Zu 3. Von den Fischern, indem dieselben nicht auslaufen bezw. von See zurückkehren, wenn das
Signal gezogen wird.
Zu 3. Hier nur durch Zichen des Signals.
Zu 4. Nein.
Zu 3. Am nächsten Morgen um 8 Uhr.
Zu 6. Nichts bekannt.
Zu 7. Hier, durch nichts mehr.
107. Fischhausen.
Zu 1. Die Fischerei und Schiffahrt treibende Bevölkerung hat in den letzten Jahren mehr Zutrauen
zu dem richtigen Eintreffen der Sturmwarnungen und auch Interesse für dieselben gezeigt.
Zu 2. Die interessierten Kreise der Bevölkerung benutzen die Sturmwarnungen hauptsächlich nur
zur Unterstützung ihrer eigenen Wetterbeobachtungen. Fischer, welche hier im Binnengewässer
/Haff) auch bei Sturm nicht sonderlich gefährdet sind, beachten die Sturmwarnungen weniger
als die Eigentümer von Frachtfahrzeugen, die in einzelnen Fällen vor dem Auslaufen den
Verlauf des Sturmes abwarten,
Zu 3. Nach dem Eintreffen der Depesche werden sofort die Signale aufgezogen und die Depesche
auf dem Hafenplatz ausgehängt. Vorher wurde der Inhalt auf Befragen mündlich mitgeteilt,
Zu 4. Nein.
Zu % Die Depeschen kommen hier in der Zeit von 11! bis 1 Uhr nachts an.
Zu 6. Daß Schäden durch die Sturmwarnungen verhütet worden sind, ist nicht nachweisbar.
Zu %. Eine Verbesserung des Sturmwarnungswesens für diese Gegend erscheint nicht erforderlich,
gez. Möhrke, Hafenmeister.
108. Balga.
Zu 1. Durch das fast regelmäßige Eintreffen der angekündigten Stürme wird dem Sturmwarnungs-
wesen. ein reges Interesse entgegengebracht und ihm eine große Bedeutung beigelegt.
Zu 2. Die Beachtung ist eine sehr rege. Nicht nur allein den Fischern und Schiffern des Haffes,
sondern der hohen Lage Balgas wegen dient die hiesige Sturmwarte auch den Seefahrem.
Zu 3. Die Verbreitung geschieht sofort nach Eingang des Telegramms durch Aufziehen der Sturm-
warnungskörper.
Zu d Dieselben langen erst am Morgen des nächsten Tages hier an.
Zu 6. Eine Verhütung von Schäden durch die Sturmwarnungen ist wohl anzunehmen, denn beim
Anzeigen schwerer Stürme fahren die Fischer nicht aufs Haff, und die Grandfahrzeuge bleiben
vor Anker liegen und warten so den Sturm ab.
7. Das Sturmwarnungswesen leidet hier dadurch wesentlich, daß die hiesige Postanstalt abends
6 Uhr geschlossen wird und später eingehende Telegramme nicht mehr zur Aushändigung gelangen.
Bei dieser wichtigen Einrichtung macht sich dieser Übelstand recht fühlbar, und es wäre
schr erwünscht. ihm abzuhelfen.
gez. Junge, Schloßwärter.
109. Wehrdamm.
Zu 1. Das Urteil der Fischer schwankt je nach dem Eintreffen der Witterung. Sie erkennen
allgemein den Nutzen der Sturmwarnungen an, lassen sich jedoch nicht am Auslaufen hindern.
wenn es die sonstigen Umstände gestatten.
Schiffer, welche das Haff befahren, erkennen ausnahmslos den Nutzen an und handeln auch
meistens danach.
Zu 3. Das Sturmwarnungssignal wird immer beachtet, und zwar sowohl von den Fischern und
Schiffern, als auch von den Landleuten des Niederungsgebiets; den Fischern genügt das Signal
als Warnung; der Text der Warnung wird wenig beachtet,
Za 3. Innerhalb von höchstens 10 Minuten nach Ankunft der Warnung steht das Signal. Ferner
wird die Niederschrift der Warnung ausgehängt. Die weitere Verbreitung erfolgt mündlich oder
durch Fernsprecher auf Anfrage.
Zu 4. Nein.
Zu 5. In Zeiträumen von 20 Minuten bis zu zwei Stunden nach Aufgabe,
Zu 6. Die Annahme ist insofern berechtigt, als Fahrzeuge auf Grund der Sturmwarnung nicht
ausliefen.
Zu 7. Verbesserungen sind nicht in Vorschlag zu bringen. ,
vez. Steinert. Wasserbauwart