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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 33 (1905)

IE 
Stat. 
Bork. 
Wilh. 
Keit. 
Ham. 
Kiel 
Wus. 
Sirin. 
Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Januar 1905. 
Windrichtung, Zahl der Beobachtungen (je 3 am Tage) 
Mittl. Wind- 
stärke(Beaufort) 
P 
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Also |Z 1z FE El JE |. |Z|E)E en EDER 
AZ IS 61856 2 1n1415 EEE E A 
N 
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S 
3.1 
3.6 
OR 
3.4 
3.1 
230) 
3.0 
3.5 
3.0 
3.1 
3 
3.0 
5.6 
22 
3.3 
30 
3.4 
D 
8 28 35 
6 3.6126 
6,10, 2,10; 62 1 37142| 38 
Bei etwas zu niedrigem mittlerem Luftdruck, mit ostwärts zunehmender 
Größe der Abweichungen von den Mittelwerten, charakterisierte sich der 
Monat November durch etwas zu große Werte der Temperatur und der Be- 
wölkung und meist erheblich zu große Monatsmengen des Niederschlages, 
während die registrierte Windgeschwindigkeit nur in Hamburg den normalen 
Wert erreichte. Die zu Zeiten der je drei Terminbeobachtungen am Tage 
notierten Windrichtungen gehörten ganz überwiegend häufig dem Südwest- 
quadranten an, so daß die Richtungen des größten Teiles der Windrose nur 
vereinzelt verzeichnet wurden. N 
Trotz des so hervortretenden Überwiegens eines Windquadranten bot 
die Wetterlage doch viele Abwechslung; besonders hervortretend waren ver- 
schiedene tiefe Sturmwirbel, die schnell über Europa hinwegschritten, 
Steife und stürmische Winde traten über größeren Gebieten auf aus 
westlichen Richtungen am 8. von der Weser ostwärts und am 4, von Rügen 
ostwärts, an der ostdeutschen Küste meist Stärke 9 erreichend, an der west- 
deutschen Küste nur vereinzelt Stärke 8 überschreitend, am 6. von der Weser 
ostwärts, im Osten meist erst in der folgenden Nacht einsetzend und hier 
noch teilweise am 7, meist nur bis Stärke 8, am 8. an der ganzen Küste, 
ostwärts bis Rügen meist bis Stärke 9 und darüber, am 9. an der Nordsee 
und von Rügen ostwärts, westlich der Elbe meist bis Stärke 8, im Osten meist 
bis Stärke 9, über demselben Gebiet am 10., nur vereinzelt stürmisch im 
Westen und diese Stärke vielfach an der preußischen Küste überschreitend, 
am 19. und 20. an der ganzen Küste mehr vereinzelt in der Stärke 7 bis 8, 
am 22, und 23. aus südlichen Richtungen rechtdrehend ostwärts bis Rügen, 
vereinzelt stürmisch am 22. und vielfach bis Stärke 9 und 10 am 23. ost- 
wärts bis Mecklenburg, sowie aus den NW-Quadraten am 30. in der Stärke 8 
bis 9 an der preußischen Küste. 
Die Morgentemperaturen lagen am 1,, 7.11. und 22. über dem größten 
Teil der Küste, sowie am 12. bis 17. an der preußischen Küste und am 23. 
bis 28. an der westdeutschen Küste meist unter den vieljährigen Werten, 
sonst aber bis auf vereinzelte Fälle über den normalen Werten. 
Die höchsten täglichen Temperaturen zeigen in ihrem Verlauf von Tag 
zu Tag meist nach einem Ansteigen zu Beginn des Monats eine kleine Ab- 
nahme und ein nachfolgendes Ansteigen am 8. und 9.,, worauf sich, durch 
Sinken am 10. eingeleitet, bis zum 18. währende, auf den Stationen weniger 
übereinstimmende größere Schwankungen einstellten, von denen meist ein 
starkes Sinken vom 15. zum 16. und nachfolgendes starkes Ansteigen be- 
sonders hervortraten; die folgenden Tage brachten dann ein ziemlich stetiges 
längeres Sinken und schließlich auf der Mehrzahl der Stationen wieder eine 
Zunahme der höchsten Tagestemperaturen. 
Die Temperatur schwankte an der Küste zwischen dem Maximum, 
13.1° von Keitum und dem Minimum, — 6.3° von Memel, also um 19.4°, 
während die kleinste Schwankung in Borkum gleich 1.6° und die größte in 
Memel gleich 16.5° beobachtet wurden. — Während Borkum frostfrei blieb 
und Keitum wie Wilhelmshaven nur je einen Frosttag hatten, an dem die Minimum- 
temperatur unter 0 sank, zählte Memel deren 12; dort blieb auch die höchste 
Tamnaryratıre ar ainı—m Ta 0 Ahyand Kietaga sannst. nicht anffraten.
	        
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