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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Januar 1905.
nur innerhalb der Grenzen 63,2 und 64.2. Da nun der Gang der Zahlen auch
noch ein ganz unregelmäßiger ist, so folgt, daß die sich ergebenden Unter-
schiede in der Tourenzahl auf Beobachtungsfehler zurückzuführen sind, und
man ist berechtigt, die Tourenzahl bei ruhiger See bis zur Windstärke 6 als
wenigstens nahezu konstant anzunehmen, Es kann deshalb bei der in Tabelle II
nachgewiesenen Änderung der Schiffsgeschwindigkeit von einer Berücksichti-
gung der Tourenzahl Abstand genommen werden,
Tabelle VI.
Umdrehungszahl der Schraube des Dampfers „Borkum“.
Leicht beladen
< CL . ! « .
(iegenwind 1 Seitenwind | Mitwind
<Schwer beladen
Gegenwind | Seitenwind
* Mitwind
. & Kelle SA
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Sl Er Se E5| 5
35'54_ 185821: _ 33 ZEIBE NSS ‚58
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A — a WE BLS= | ‘Ss xa zZ | Sm A än 53 — 3 YES EIS
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SE NS
Ruhire See,
0) I 24
>
3
S
38
5
81
16
0
12,85 66,7 ;
11.6 621 6 413 674
10.2 67.1 58 41.6 620
39.2 66.7 77407 668
38.1 166.9 ‚107 40.3 675
36.5 167.0, 29 | 39,8 67.4
34.0:66.4" 15137.0 166.9
5!a60ler2
4 LS BZU
37 1235 679
32 2.01673
42 410 66.9]
1 | 40:8 67.0
1 41.0764?
Ay
23
38
10
663.6
9.5163.
30.7 63.5
39.1 63.5
38.01 63.8
36.8 63.6
30.0 68.5
5)
68
4
7
30.8; 62.9
39.0; 63.3
39.6| 64.0
38,8] 63.9
38.2 63.85
37.9 642
a
27
7
Y
.
1
40.0 64.2
39.5 64.1
39.6. 63.8
40.7] 68.5
140.6, 642
40.01 63.6
40.0. 64.1
Tohe ee.
|
&
9
340 65.6
27.9 1 63.7
30,3 652
273.640
> 645
Ed
6
343 672
32.2 1 66.5
3:48 | 66.4
30.4 66.4
3001 64.0
| »
7.0 GC
3
10}
12.7
113
685
68.5 |
2
7
45
33.0 64.9
29.0 6258
28.7! 63.1
26.6. 63.3
32.0 62.2
19
29
L
385.0. 62.3
37.3 63.1
36.0, 64.1
‚31.8: 68.5
37.3 64.8
25.0 61.4
22.01 59.2
10
7
22
40.0 63.3
40.0/ 683.9
40.0: 64.3
39.1 63.3
39.3. 63.7
38.3 63.4
28,0’ 68.0
40.0 62.6
; Die Beobachtungen bei hoher See erscheinen, wie bereits bemerkt,
zweifellos mit zu hoher Tourenzahl. Indessen zeigt sich doch namentlich bei
Gegen- und Seitenwind bereits deutlich eine Herabsetzung der Tourenzahl,
Es folgt, daß die Verminderung der Geschwindigkeit eines Dampfers bei den
höheren Windstärken zum Teil auch der Herabsetzung der Tourenzahl zu-
zuschreiben ist. Die Trennung des Einflusses dieser beiden Faktoren kann
jedoch bei der hier angewandten Art der Zusammenstellung nicht gegeben
werden und bedarf einer besonderen Untersuchung.
Vergleicht man nun noch die Tourenzahl des leicht und des schwer
beladenen Dampfers miteinander, so zeigt sich, daß die Tourenzahl des leicht
beladenen Dampfers stets größer als die des schwer beladenen ist. Es folgt,
daß die größere Geschwindigkeit des leicht beladenen Dampfers also zum Teil
auf die größere Tourenzahl zurückzuführen ist. Auffällig ist allerdings, daß
auch bei Seitenwind und hoher See, wo das Schiff schwer beladen schneller
läuft, die Tourenzahl des leicht beladenen Schiffes die größere bleibt. Ihre
Erklärung findet diese Erscheinung wohl hauptsächlich darin, daß die Schraube
beim leicht beladenen Dampfer häufiger aus dem Wasser schlägt, als beim
schwer beladenen,
Eine angenehme Pflicht ist es mir noch, auch an dieser Stelle der
»Hamburg-Amerika-Linie« und dem »Norddeutschen Lloyd« für die UÜber-
lassung wie Herrn Kapitän Reinicke für seine Unterstützung bei der An-
ordnung des Materials meinen Dank auszusprechen.