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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 33 (1905)

346 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, August 1905. 
und im Anfang und in der Mitte November 1902 einerseits und im Anfang 
Mai und im Anfang November anderseits den folgenden höchsten Salzgehalt: 
1903 Mai. 
71° 71° 25 Max. 
34.940 3488 0 34.94 00 
November. 
719 71° MY Max. 
34.900. 34.90.90 34.90.09 
1902 Juni 
71° 71° 30 71° 45 Max. 
34.692 34.830 34882 3488 
November. ; 
719 71° 20V 71° 4Y Max. 
31.780. 35.072 34.969 35.070. 
In der obigen Diskussion über die Verbreitung der Wärme von oben 
in die tieferen Schichten in diesem Nachtrag habe ich den Mechanismus 
dieses Prozesses nicht berücksichtigt. Sehr wenig ist darüber auch in dem 
Abschnitt IV dieser Arbeit gesagt. Um jeden Anlaß zu diesbezüglichen Miß- 
verständnissen möglichst zu beseitigen, will ich jetzt nachdrücklich betonen, 
daß ich unter der Verbreitung der Wärme nach unten nicht direkte Wärme- 
leitung!) verstehe, welche offenbar eine geringe Rolle spielt, sondern die 
Summe aller derjenigen Prozesse, welche die Erwärmung der oberen Schichten 
an die tieferen abgeben können. Im Abschnitt IV habe ich erwähnt, daß die 
Bewegungen des Wassers unter diesen Prozessen eine hervorragende Stelle 
einnehmen, d. h. die Wellenbewegung und die Strömungen verschiedener Art. 
Im Hafen Jekaterininskaja, wo dank der Bodenbeschaffenheit die tiefsten 
Schichten von den hier sehr starken Gezeitenströmungen sehr wenig berührt 
werden, behalten diese Schichten trotz der Wellenbewegung und der relativ 
geringen Tiefe des Hafens sehr niedrige Temperaturen und zeigen relativ 
sehr kleine jährliche Amplituden, Auch andere Beispiele dieser Art kann 
man leicht finden. 
Bericht über die achtundzwanzigste auf der Deutschen Seewarte 
abgehaltene Wettbewerb-Prüfung von Marine-Chronometern 
(Winter 1904—1905). 
Zu der 28, Chronometer-Wettbewerb-Prüfung waren von vierzehn 
deutschen Uhrmachern im ganzen 74 Chronometer eingeliefert worden. 
Von diesen Instrumenten wurden vier nach Beendigung einer zehn- 
tägigen Voruntersuchung, welche sich auf den Unterschied zwischen dem 
ersten und dem zweiten Gangtage bezog, den betreffenden Fabrikanten zurück- 
gegeben, weil dieser Unterschied den Betrag von 1.,55%% überstieg. Ferner 
blieb während der Temperaturuntersuchung ein Chronometer infolge des 
Zerspringens der Zugfeder stehen. — Die 69 Chronometer, welche die Prüfung 
vollständig durchgemacht haben, verteilen sich in folgender Weise auf die 
einzelnen Uhrmacher: 
W. Bröcking-Hamburg . 
F, Dencker-Hamburg . . 
H. Diedrich-Geestemünde 
W. G. Ehrlich-Bremerhaven 
L. Jensen-Glashütte i./Sa. 
A. Kittel-Altona . oo. 0.000000 
Th. Knoblich (Inhaber A. Meier)-Hamburg 
Eugen Kulms-Münster i/W. . . . 
Louis Kurtz-Münster i/W. . .. 
A. Lange & Söhne-Glashütte i./Sa, 
F. Lidecke-Geestemünde . 
A, Mager-Brake . ..... 
F, Schlesicky-Frankfurt a./M, 
A. Schuchmann-Wilhelmshaven 
') Vgl. G. Wegemann. Ursachen der vertikalen Temperaturverteilung im Weltmeere ete, 
‚Ann. d. Hydr. ete.« 19053, S. 206 u. ff.
	        
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