Mauer, H.: Transporteur und Dreieck.
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Die Verwendungsweise in der Praxis ist nach den unter II und III
gegebenen Anweisungen ohne weiteres verständlich. Praktische Vereinfachungen
in besonderen Fällen ergeben sich von selbst; sind z. B. bei gleichem Kurse
mehrere Peilungen einzutragen, so wird man auch die Deviation dieses Kurses
anbringen und statt des mißweisenden Meridians den Kompaßmeridian
zeichnen. Zur Entnahme der Richtung einer Linie aus’ der Karte legt man
die Dreiecks-Hypotenuse auf die‘ betreffende Linie, verschiebt. das Dreieck
parallel, bis die Kreismitte auf den nächsten rechtweisenden bezw. mißweisenden
Meridian fällt, und liest an diesem die Kreisteilung ab. » 4 =
Um’ das Zelluloid vor: Verkrümmungen möglichst zu schützen, ‚werden
die Dreiecke am - besten hängend aufbewahrt, ‚was durch eine Durchbohrung
ihrer Fläche ermöglicht ist. Dr. H.. Maurer...
Kleinere Mitteilungen.
ı. Japanische Wetter- und Sturmsignale an den Küsten von Korea
und der Mandschurei. Von dem japanischen meteorologischen Observatorium
zu Tschimulpo werden um 4b N‘ an den koreanischen und mandschurischen
Küsten Wettervorhersagen herausgegeben und: durch entsprechende Signale
am Signalmast: zur Kenntnis gegeben. | ;
Die Signale und ihre Bedeutung sind ‘dieselben wie im.System für
Japan; siehe »Ann, d. Hydr; ete.«, 1904, S. 291 u: ff. nebst Tafel 20. ..
2. Berichtigung zu »Ursachen der vertikalen Temperaturverteilung
im Weltmeere, usw.« Die in dieser Abhandlung (»Ann, d. Hydr. etc.« 1905,
Heft V, S. 207, 9. Zeile v. u.) behauptete Tatsache: .»Ferner ist h = 5000 m
angenommen, welches dem wahren Wert der mittleren Tiefe nach. den dem-
nächst erscheinenden Neuberechnungen von Krümmel am nächsten kommt«,
beruht, wie mir Herr Prof. Krümmel. mitteilt, auf einem Mißverständnis von
meiner Seite, Der Verfasser, welcher Herrn Prof. Krümmel die Anregung zu
der ausführlicheren Abhandlung in den wissenschaftlichen Meeresuntersuchungen
verdankt, möchte diese Gelegenheit benutzen, auch an dieser Stelle seinen
verbindlichsten Dank dafür zum Ausdruck zu bringen. Dr, Wegemann.
3. Kursus in Meeresforschung zu Bergen (Norwegen). Die bereits
dreimal in. Bergen während der Universitätsferien gehaltenen Kurse in
Meeresforschung sind von diesem Jahre ab als eine feste Institution von
Bergens Museum übernommen worden, Der diesjährige Kursus ist für die
Zeit vom 8, August bis 14. Oktober festgesetzt.
N Der Unterricht wird bestehen: teils in Vorlesungen, praktischen
Übungskursen und Anleitung zu Arbeiten im Laboratorium, teils in der An-
wendung von Geräten und Instrumenten bei Gelegenheit von Exkursionen,
Für einen Arbeitsplatz bezahlt jeder Teilnehmer 75 Kronen (norw.).') - Teil-
nehmer des Kursus, die nach dem Kursus als Spezialschüler bleiben wollen,
bezahlen keine weitere Vergütigung. Mikroskope und Lupen müßten mit-
gebracht werden. Sprache: Englisch und Deutsch.
Die Kurse werden nach folgendem Plan erfolgen: I. Dr. A. Appellof:
1. Systematische Durchnahme der representativen Formen der Fische und
Evertebraten der norwegischen Fjorde, der Nordsee und des norwegischen
Nordmeeres nebst Demonstration der wichtigsten Arten und Anleitung zu
deren Bestimmung. 2. Übersicht über die Verteilung der Fauna dieses Gebietes
auf dem Meeresboden und deren Abhängigkeit von der Konfiguration desselben,
sowie von den‘ physikalischen Verhältnissen. 3. Exkursionen in den an-
grenzenden Fjorden zu dem Zweck des Studiums der Evertebratenfauna,
Außerdem wird Gelegenheit zum morphologischen Studium (Dissection etc.)
verschiedener Evertebrattypen gegeben, II Dr. D. Damas: Biologie,
Morphologie und Systematik der pelagischen Copepoden und Appendicularien
des norwegischen Nordmeeres, kursmäßieg. III. Dr. H. H. Gran: Das vege-
1 Krone — 1.12 Mark.