Maurer, H.: Transporteur und Dreieck,
1. Der Transporteur wird mit dem Winkelteilstrich W und der Kreis-
mitte auf AM gelegt und ; ; ;
— 2. die Nulllinie wird als Linie MC ausgezogen.
Soll aber dieselbe Richtung durch den Punkt M,, indem der Meridian
nicht gezeichnet .vorliegt, gezogen werden, so muß die Parallelverschiebung
ausgeführt werden. Man kann eine Kante eines Doppellineals auf die nach II
gefundene Gerade CM legen und das Parallellineal verschieben, bis es durch
M, geht und nun die Parallele durch M, M,C, ausziehen, Ohne diesen Hilfs-
apparat müßte man ein Dreieck mit seiner Hypotenuse auf CM legen (siehe
Fig. III), dann an einem an die Kathete CB dieses Dreiecks angelegten Lineal
das Dreieck entlang schieben, bis die Hypotenuse durch M, geht, worauf die
Gerade M,C, gezogen werden kann.
A
£
x
r
FT
x
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Kr
VI
II. Hier wird eine erneute Vereinfachung möglich, wenn dem Trans-
porteur selbst Dreiecksform gegeben wird, während seine Nulllinie die
Dreieckshypotenuse darstellt, wie es Fig. III andeutet. Solche kleinen Dreiecke
mit Halbkreisteilung enthalten z. B. die Reißzeuge von Richter in Chemnitz;
Allerdings sind diese Dreiecke aus undurchsichtigem Material und zu klein,
so daß sie für unsere Zwecke kaum dienlich sein können. Sie müssen an den
Kathetenrändern zugeschärft sein, um parallaxenfreie Ablesungen zu ermög-
lichen, oder sollten noch besser aus durchsichtigem Material mit Teilung auf
der Unterseite bestehen.
IV. Die letztere Bedingung : erfüllt das Transporteurdreieck nach
Dr. Fulst (käuflich bei C. Plath in Hamburg, Preis 4.50 Mk. (Fig. IV). Es
ist ein gleichschenklig rechtwinkliges Dreieck (etwa 25 cm Hypotenusenlänge)
aus 3 mm starkem durchsichtigen Zelluloid mit eingeritzter Grad- und
Viertel-Strichteilung auf der Unterseite. In dem Instrument fällt die