Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Januar 1905,
Geschwindigkeit, in Zehntel-Seemeilen ausgedrückt. Bei welcher Windstärke
und für welche Schiffsgattung die Zu- bezw. Abnahme der Geschwindigkeit
erfolgt, wird aus den nachstehenden Tabellen ersichtlich,
Tabelle 2.
Zu- und Abnahme der Fahrtgeschwindigkeit bei Backstags-
Windrichtung verglichen mit der Fahrt
Vor dem Wind und Bei dem Wind,
Gruppen |
Windstärken
‘x
ABI eTDIEF GA BL CC: DIE FIG
>
a
3, %
DS
SL
= zn
x a
= 3 hm
Z8 Sl
= %
SHE An bp LE 2 Lt =
25 of SEE ZEl2H 3% an 2m CH ZZ GE
E85 85385335 19 5: SEE 35/5333
3 S$ © 3 835 535 Si S AS
8% SE ERBE EE|SE SEITE ISS|ES ER E%5
AL ASS EEE SEE ES A AS IER EEE
DS ES SEES ZE SS BESSEESE Es
[=2] za BD Sl AR Aa
Sm Sm | Sm | Sm, Sm Sm Sm
0.1 000 00-L02-L0.1 0007
EO2 E01 0.1014 0 04 4 0.5
04044 0.1. 4034-0 40.9 40.)
05 +06 03:03 05+ 1.50.
0.9 —— 0.84 0.44 0.646) 4- I’ ij
5 s! | UL
AT ee Lean 2
Ta Li On
se -
— 04 — 0
xın, Sm Sm , Sm Sm , Sm | Sm
E03 04-02-2105 -40303-E07
0610610510605 204009
Lo I 08-07 LI0-LL3 LI
FLO 094-1212 41.04 201.6
LIALTIE LOHNT TE 30-720
E33 L22-L19-424+24-43.333
13.1 + 24 -E2.74+3A4 +37 -EA1 443
LA EN TS
4504-45 4-52 456465
00 LAS 6174
a A
4
+ mehr. -—- weniger.
Aus der Tabelle »Vor dem Wind« 1äßt sich leicht erkennen, um wieviel
für jede Schiffsgattung die Geschwindigkeit bei Backstagswind zunimmt;
yleichfalls, bei welcher Windstärke eine Abnahme erfolgt, wo also vor dem
Winde eine größere Segelleistung, als wie bei Backstagswind erzielt wurde.
Der Schwerpunkt der Zunahme liegt bei den hölzernen Schiffen zwischen
Windstärke 5 bis 6 und verschiebt sich bei den eisernen (Gruppe C und D)
auf Stärke 7. In Gruppe (E und F) geht die höchste Zunahme auf Stärke 5
bezw. 4 zurück, um sich in Gruppe G Fünfmast-Vollschiff »Preußen« auf die
größten Windstärken 9 bis 11 gleichmäßig zu verteilen, Aus beiden Tabellen
ist ersichtlich, wie überwiegend höher die Leistungsfähigkeit der »Preußen-
yegenüber den anderen Schiffstypen ist. Nur das Fünfmast-Barkschiff
»Potosi« (Gruppe F) kann sich, was Ausdauer und Leistungsfähigkeit anbelangt,
»Preußen« zur Seite stellen, (Siehe Tabellen auf S, 10{ff,)
Graphische Darstellung der Geschwindigkeitskurven
aus den Gesamtmitteln der Gruppen A bis € und den Mitteln
der Gruppen KE bis G.
Zur besseren Übersicht sind die rechnerischen Ergebnisse aus Tabelle 1,
die Gesamtmittel und Mittel, mit Ausnahme der Gruppe D, eiserne Vollschiffe,
bildlich dargestellt. Der Fortfall der Gruppe D erfolgte, weil die Kurven der
eisernen Barkschiffe (Gruppe C) und eisernen Vollschiffe (D) bei allen vier
Windrichtungen sich beinahe deckten,
Sämtliche Kurven sind nach einem einheitlichen Maßstab gezeichnet
worden, auch sind die geringen Unebenheiten, wie solche in den Resultaten
enthalten waren, ausgeglichen. Nach dem angewandten oder einem beliebigen
Maßstab läßt sich leicht für jedes Schiff oder jede Schiffsgattung aus Tabelle 1
eine Segelkurve entwerfen,
Im Verlauf jeder Kurve ist der Punkt leicht kenntlich, wo das Maxi-
mum der Geschwindigkeit erreicht wurde. Wo die Kurve sich wieder abwärts