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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, April 1905.
Hiernach ist wegen der Nadellänge das a’ kleiner als — + €. Für die in
der Praxis üblichen Nadellängen und Kugelentfernungen ist die Abweichung
des Verhältnisses a’:e’ von dem Werte 1:2 wegen der Nadellänge nur ganz
unmerklich. Beispielsweise wird bei 8 cm langen Nadeln und einer Entfernung
der Kugelmittelpunkte voneinander gleich 56 cm, e’ um 1,4°% und a’ um
0,7%, zu groß gefunden, so daß das Verhältnis um weniger als 1%, von dem
Werte 1:2 abweicht.
Es soll noch untersucht werden, ob die Nadellänge einen Einfluß auf
den Charakter der erzeugten Deviation 6 hat. Die erdmagnetische Horizontal-
kraft wirke in der Richtung der X-Achse, so ist die Gleichgewichtsbedingung
H-M-sind-+D = 0
nder
. ‚m [/1 3 ; - 3 ve
sin d Ü [(3-+3-0o S 8)- sin ö—z sin 23-.cos0
21/9 15 Dal 15.
51 (4.720082 #)- sin d— sin2 82-008
5 | } 160828) sin d 165028 cosö| |
Durch Auflösung nach 0 folgt
Di -sin28
tang d 1-L-D, cos 28
ARE
rs 12 7 16 =)
‚1m {1 9 #\
Der Charakter der erzeugten Deviation bleibt also unverändert, wenn
auch der Wert von © eine kleine Anderung erfährt. Bemerkenswert ist noch,
daß auch das neue ©, sich genau nach der gewöhnlichen Formel
a
Di = 757
aus den in erster und zweiter Hauptlage beobachteten Richtkräften ableiten
läßt, wovon man sich durch die Ausrechnung leicht überzeugt.
Die gegenseitige Induktion der Kugeln.
Die gegenseitige Induktion der Kugeln aufeinander läßt sich zwar nicht
exakt durch einen einfachen Ausdruck darstellen, doch ist für die Abschätzung
ihres Einflusses eine gesicherte Grundlage in der Versuchsanordnung selbst
gegeben.
In der ersten Hauptlage, also auf den Kursen O0 und W, verstärken
sich die Kugeln durch gegenseitige Induktion. Jede Kugel erzeugt am
Rosenorte ein magnetisches Feld von der Intensität = ‚HM, also, da die Fern-
wirkung eines magnetischen Moleküls umgekehrt proportional der dritten Potenz
der Entfernung ist, im Mittelpunkte der anderen Kugel eine Feldstärke
er ‚H. Man wird demnach annehmen dürfen, daß die Kugeln in der ersten
Hauptlage, statt in einem Felde von der Intensität H, sich in einem solchen
von der Intensität H - (1 + befinden, so daß die am Rosenorte erzeugte
Feldstärke H-e- (1 + se sein wird, wobei man in der Klammer für e einen
Näherungswert anwenden darf,
In der zweiten Hauptlage, also auf den Kursen N und S, schwächen
sich die Kugeln durch gegenseitige Induktion in ihrer Wirkung, und zwar
findet man durch eine analoge Überlegung, wie sie für die erste Haupt-
lage angestellt wurde, daß die erzeugte Feldstärke am Rosenorte gleich
H-a (1 + 162) ist, Bezeichnen wir mit a” und e” die durch die gegenseitige
Induktion der Kugeln veränderten Werte von a und e. so ist