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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Dezember 1904,
Niederschlag, mm
Zahl der Tage
Windgeschwindigkeit
Stat.
Ka Par Nicder-— *-= !heiter,‘ trübe,
Ze! E en X .achlag“” > mn 5 (mitt. mitt.
2 E vom | ew.‘ Bew.
983° yon (= R 62 1,05,0:16,0 M| <2 ; >8
Meter pro Sek.
Mittel, Abyw. .Starm-
Daten der Tage
mit Sturm
Bork.] 26 27 53—33 20, £, -
Wilh.| 20 25 45—33 10 5... 9
Keit. | 39° 31| 70—34 15° 5.|12|10|
Ham, | 35 28! 63—13 12 6.116 u
Kiel } 36. 33; 69—13 115; 5. | 14,4%
Wust.| 29, 24 53—12| 9 14.|11|11| 4
Swin.| 18 33 51—10 23, 14.113 9/3
Rüg. | 45| 39| 84 4-18 :16/ 14.117 /12| ö° 4
Neuf. | 2122| 43i—12] 8 6.|15| 9| >‘ 0
Mem. | 31° 38! 69—12 12 25.117,14|5 *
Mm
(0)
1
13
11
5,4 —1,9' 161/g
8,7 2,5 121g
—M — 2?
44 —0,9 12
—14 12
—2,6 12
—L7 101/2
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44: — '! 9
(6)
6. 26.
0
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12
5.
5, 26.
3, (26.)
6. 26.)
A 19.
18, 19. 26.
:
18 |
Windrichtung, Zahl der Beobachtungen (je 3 am Tage)
Mittl. Wind-
stärke (Beaufort)
Stat.
„|El2|2|. 121218). |EE R)E EJEIE
Stille
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2,8
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2412,91] 16
2,3 12,7 | 2,0
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6
*) Der Anemograph in Keitum hat nicht funktioniert.
Der Monat Oktober charakterisierte sich in. seinen meteorologischen
Mittelwerten durch etwas zu hohen Luftdruck, nahezu normale Temperatur und
zu kleine Werte der Bewölkung wie der registrierten Windgeschwindigkeiten;
mit Ausnahme von Rügenwaldermünde zeigt die vorstehende Tabelle auch in
diesem Monat wieder zu geringe Niederschlagsmengen, doch erreichten die
Feblbeträge nur an der Nordsee größere Werte,
Die Luftdruckverteilung über Europa war eine sehr veränderliche, so daß
entsprechend die zu Zeiten der Terminbeobachtungen aufgezeichneten Wind-
richtungen eine recht gleichmäßige Verteilung auf die Windrose zeigten,
Steife und stürmische Winde traten über größerem Gebiete der Küste
auf am }. an der Westküste Schleswig-Holsteins aus westlichen Richtungen,
Stärke 7 bis 8, am 6. an der Nordsee, aus dem Südwest- nach dem Nordwest-
juadranten drehend, meist bis Stärke 9 und darüber, und an der Ostsee aus
lem Südwestquadranten meist bis Stärke 8, am 7. aus dem Nordwestquadranten,
an der westdeutschen Küste vereinzelt, an der ostdeutschen Küste meist bis
Stärke 8, am 13. an der ostdeutschen Küste aus nördlichen Richtungen, vielfach
bis Stärke 8, am 17. ostwärts bis Mecklenburg von der Stärke 7 bis 8 aus dem
Südwestquadranten, am 19, ostwärts der Oder von der Stärke 7 bis 8 aus dem
Nordwestquadranten und am 26. ostwärts bis Hinterpommern meist bei Stärke 7
bis 8 aus dem Nordwestquadranten.,
Die Morgentemperaturen der Normalbeobachtungsstationen zeigten im
Vergleich mit den vieljährigen Werten bis zum 7. verschiedenartige und meist
kleine Abweichungen; dann folgten vom 8. bis 17. kühle, vom 19, bis 27. milde
und sodann bis Monatsschluß wieder überwiegend kühle Morgen, wesentlich aus-
genommen nur milde Morgen an der Ostsee am 12., 13. und 30. und kühle
Morgen an der Ostsee am 22. bis 24.
[n ihrem Gange von Tag zu Tag zeigten‘ die höchsten Nachmittags-
temperaturen in der ersten Dekade ein Sinken und anschließend bis zum 27.
meist mehrere langsam verlaufende, geringfügige Schwankungen um eine wenig
veränderte Mittellage, worauf die letzten Tage wieder eine Abnahme herbei-
führten. — Die Temmneratur schwankte an der Küste zwischen der niedrigsten.
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