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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 32 (1904)

Kleinere Mitteilungen. 
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‚- Wegen des zweifellosen Erkennens der Richtung des Schalles dieser 
Glocken wird diese Einrichtung als Nebelsignal‘ jedenfalls eine große Zu- 
kunft haben.“ , V nn 
; Am Lande in einer Werkstatt, in der 40 Arbeiter mit Herstellung: der 
Apparate beschäftigt waren, wurde den Gästen weitere Aufklärung über die 
ganzen Verhältnisse gegeben und an Modellen im kleinen nochmals vorgeführt. 
H. M. 
3. Das Sturmwarnungswesen in Dänemark. Nachtrag zu: „Das Sturm- 
warnungswesen europäischer Staaten“, „Ann. d. Hydr. etc.“ 1904, Heft IV, S. 147. 
Am 15, Oktober d. J. hat auch Dänemark mehrere Sturmwarnungsstellen 
eröffnet und. somit der Sicherheit der Schiffahrt im Bereiche ihrer Grenzen 
einen vorteilhaften Dienst geleistet. Bei der Errichtung der bis jetzt eröffneten 
fünf ‚Stationen in Esbjerg, Fredrikshavn, Aalborg, Aarhuus und Odense ist in 
bezug auf Ausrüstung der. einzelnen Sturmwarnungsstellen und auf Anordnüng 
der Signale, tags wie nachts, das deutsche System zum Vorbild genommen und 
die an unseren Küsten üblichen Signale mit Ball, Kegeln und roten Ergänzungs- 
flaggen bezw. mit einer roten Laterne eingeführt worden. Die Stationen werden 
von dem Meteorologischen Institut in Kopenhagen auf telegraphischem Wege 
über zu erwariende Stürme benachrichtigt und außerdem täglich mit den 
neuesten Wetterberichten und Wetterkarten versehen, die in der: Nähe des 
Sturmsignalmastes ausgehängt werden; außerdem ist jede Station mit ‚einem 
selbstregistrierenden Barometer versehen, das stets in der Nähe des Wetter- 
kastens an einer, einem jeden zugänglichen Stelle angebracht ist. ‘ 
In Esbjerg befindet sich der Signalmast, von dem die Sturmsignale gezeigt 
werden, auf einer Düne etwas westlich vom Hafenverwaltungsgebäude; der dazu 
gehörige Wetterkasten mit Wetterkarten und Telegrammen hängt am Wacht- 
hause in der Nähe der Dockschleuse, a a . aa 
‚In‘ Frederikshavn steht der Signalmast innerhalb des inneren Endes der 
südlichen Landungsbrücke auf einem freien Platze; der Wetterkasten ist am 
Zollhause nahe bei dem Hafenamte angebracht. - 
In Aalborg werden die Signale von einem Maste gezeigt, der westlich 
vom Leitfeuer auf der westlichen Mole des Neuen Hafens steht; der Wetter- 
kasten hängt in der Nähe beim Hafenbaubureau, 0 0 
In Aarhuus steht der betreffende Mast südlich vom südlichsten roten 
Feuer auf der südlichen Mole; der Wetterkasten hängt an einer Mauer des 
Hafenamtes. 
In Odense steht .der Mast auf dem zwischen dem neuen und alten Hafen 
befindlichen Hafenplatze; der Wetterkasten ist am Zollamtsgebäude angebracht. 
Auf den drei Stationen Frederikshayn, Aalborg und Aarhus wird. die des 
Nachts gezeigte rote Laterne nach See zu abgeblendet, um einer Verwechslung 
mit den gleichfarbigen Hafenfeuern vorzubeugen. 
Zu den schon in Betrieb befindlichen Sturmwarnungsstellen sollen in ab- 
sehbarer Zeit noch. solche in den Städten Kopenhagen, Helsingör und Skagen 
treten, von denen letzteres noch mit einem Semaphor ausgerüstet wird, .das 
die Windrichtungen und Windstärken bei Hanstholm und bei Anholt an- 
geben soll, vy. d. B. 
Neuere Veröffentlichungen. 
A. Besprechungen und ausführlichere Inhaltsangaben, 
Breusings Steuermannskunst. Im Verein mit Dr. O0. Fulst und Dr. H. Meldau 
neu bearbeitet und, herausgegeben von Dr. C. Schilling, Direktor der See- 
fahrtschüle in Bremen. Siebente Auflage. ‚Leipzig 1904. Verlag von 
M. Heinsius Nachfolger. . . . 
Kompaß an Bord eiserner Schiffe. Sonderabdruck aus der siebenten Auf- 
lage von Breusings Steuermannskunst. Leipzig 1v04. Verlag von 
M. Heinsius Nachfolger. 
Keine Umarbeitung, Umgestaltung oder Verbesserung der alten Breusingschen „Steuer- 
mannskunst“, die ihrem Schöpfer einst die wohlverdiente Anerkennung gebracht hatte, aber schließlich 
nicht mehr der modernen Entwicklung der Nautik entsprach, sondern ein vollständig neues, selb- 
Der
	        
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