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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 32 (1904)

Der Taifan vom 20. August 1904 bei Quelpart. 
schon am 17. südöstlich von Shanghai gewesen sei, bis zum 20. nördlich von 
Moji sein würde, und beschloß daher, am 19, in See zu gehen. Mittags am 19. 
ließ ich. noch beim Hafenamt über Wettertelegramme um Auskunft bitten. Die 
Antwort lautete, daß etwas schlechtes Wetter an der koreanischen Küste vor- 
handen sei, jedoch kein sehr schlechtes Wetter.“ 
Mit Zuhilfenahme der täglichen japanischen Wetterkarten läßt sich dazu 
folgendes sagen: 
Wenn das Hafenamt in Moji den Wortlaut der Bemerkungen in der 
Wetterkarte des Observatoriums in Tokio am 19. August 6h V gekannt hätte, 
würde es über die Wetterlage genauer unterrichtet gewesen sein. Die Bemer- 
kungen auf der Wetterkarte lauten nämlich in ihrem wichtigsten Teile, der hier 
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gesperrt erscheint, für 6" V. am 19.: .„Das Zentrum der barometrischen Depression 
liegt jetzt in der südlichen Mandschurei, während sich ein neues Depressions- 
zentrum den südlichen Inseln (d. bh. den Liukiu-Inseln)!) nähert und 
sich anschickt, unsere Südküste (der Hauptinseln)!) heimzusuchen.“ 
Es handelte sich also um einen zweiten Taifun, der zwei Tage nach dem Abzug 
des ersten etwas östlicher als dieser, aber ebenfalls westlich von Kiushu, nach 
Norden wanderte. Wie die Skizze zeigt, war die Aunahme des Kapitäns Engel- 
hart, daß ein "Taifun, der schon am 17. südöstlich von Shanghai gewesen Sei, 
bis zum 20. nördlich von Moji sein würde, ganz richtig. Wären ihm nun auch 
die Bemerkungen der Wetterkarte vom 19.. 6" V oder diese selbst verfügbar 
'y Die () () sind erklärende Zusätze der Redaktion.
	        
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