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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 32 (1904)

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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Januar 1904 
Niederschlag, mm 
Zahl der Tage 
Windgeschwindigkeit 
Stat, 
Iell> ı wm 
2272 8 era 3 
“U 6 Yo R 
nit Nieder = "t— heiter, tiber Meter nro Sek. —— 
"achlag, > mm 5 (mitt mittl, _Meter pro Sek.! Datum der Tage 
0,2 105,0:10,0 M. 27° ROF- Mittel‘ Abw. SEM- mit Sturm 
Bork.) 45. 35 80+15 11 20, 
Wilh.| 27 45 72419 14 25. 
Keit. | 27 19° 46—21 10 25. 
Ham. | 37 41 78430 16 21. 
27 41 68—+11 13 25. 
32 15 47412 7 21. 
23' 30 53+16 10 15. 
Rüg. | 27 25 524+5 9 20., 
Neuf. | 27: 26. 53+14 9. 22. 
Mem.| 43° 46 89+37 24° 10.1 
8 11 
2:11 
19 16 
5 
4 
8 
8,5 -+0,3 161% 
4,8 —1,7 1212 
55) ? ‘ 12 
5.1 +01 12 
17 | 4,8 '—0,6 12 
17 | 42 '—1,6 12 
3 16 |39 —11 104% 
0 0112127? ? — 
0 3,1235, ? 22 
nn Oo nI1I65| 2? 1 
11.21.22. 24. 26. 27. 
21. 22. 24 u. 26. 
11. 21.—24. 
21. 23. 24. 
24. 
22. 24. 
21. (22.) 24. 30. 
(24.) 
(22.) 24 
91.927. 
17 15 
14:13 
18 ' 11 
” 
3 
15 18 
14/1 429 
19:15 7 
Windrichtung, Zahl der Beobachtungen (je 3 am Tage) 
 Mittl. Wind- 
stärke (Beaufort) 
Stat, 
‘6 oo lo ; x Kl m FE ! 
ä|9, eo! IE BL IE|E|E Stlelspv 2aN aan 
ESEL BSR RE EI SEE ine 
Bork.| 
Wilh. 
Keit, 
Ham. | 7 
Kiel 
Wust. 
Swin. 
Rüg. | 6. 3 
Neuf.,| 0) 2 0 6 
Mem.| 4 3 1 5 &4 
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2,5 | 2,8 
2,7 2,9 
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ß 
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= 
> 
a 
2,5 
3,2 
925 
2,7 
2,9 
3.1 
5, 6 1010 4 2.17, 7 ? 5 3.3. | 3,2 
„2.13 410 8 13, 7 5; 7| 12]24 29 
3 9 8 3. 8' 2.13, 8 8 7) 3|36 3,6 
Wegen Frläuterungen zu der Tabelle vgl. „Ann. d. Hydr. ete.“ 1903, Heft IIL, S. 133f. 
3,0 
3,5 
3,0 
39 
2,8 
3,3 
2,7 
3,0 
2,3 
3,4 
Der Monat November charakterisierte sich in seinen Mittelwerten bei 
nahezu normalem, an der Nordsee ein wenig zu hohem, an der Ostsee etwas 
zu niedrigem Luftdruck -durch fast überall erheblich zu große Niederschlags- 
mengen und eine um etwa 1° zu hohe Mitteltemperatur, während die Mittel der 
Bewölkung und der registrierten Windgeschwindigkeit durchschnittlich nahezu 
normale Werte hatten. 
Von den Winden traten zu Zeiten der Terminbeobachtungen durchweg 
solche aus den beiden Westquadranten durch Häufigkeit hervor. Steife und 
stürmische Winde wurden über größerem Gebiete beobachtet am 10, und 1l. aus 
dem Nordwestquadranten mehr vereinzelt an der ganzen Küste, meist nur von 
der Stärke 7, — am 21, und 22, an der ganzen Küste, an der preußischen Küste 
aus dem Südwestquadranten nach dem Nordwestquadranten drehend, sonst aber 
meist nur aus dem Nordwestquadranten, an der Nordsee am 21. meist bis 
Stärke 9 und 10, im Osten am 22. am stärksten und meist auch Stärke 9 
erreichend — am 28. westlich der Elbe aus südwestlichen Richtungen, Stärke 7 
nur vereinzelt überschreitend, und an der ostdeutschen Küste aus nordwestlichen 
Richtungen meist bis Stärke 8 — am 24, aus westlichen Richtungen an der 
yanzen Küste, an der Nordsee meist Stärke 7 bis 8, im Osten meist Stärke 8 
bis 9 — am 26. westlich der Elbe, Stärke 7 bis 8, aus dem Nordwestquadranten, 
über Pommern und Preußen, Stärke 7 bis 9, aus westlichen Richtungen — sowie 
am 30, aus dem Nordostquadranten an der Ostseeküste. westlich der Oder 
rielfach bis Stärke 9 anschwellend. 
Ausgenommen am 1. bis 8., 18. und 19, lag die Küste meist im Bereiche 
von Depressionen und stand dabei unter dem Einflusse von Ausläufern niedrigen 
Druckes oder von Teilminima, die im hohen Norden vorüberschreitende Minima 
auf ihrer Südseite entwickelten. Nur die letzten Tage brachten hiervon ah- 
weichende Wetterlagen. 
Die Morgentemperaturen lagen in der ersten Monatshälfte meist über, in 
der zweiten meist unter den normalen Werten, ausgenommen eine Periode milder
	        
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