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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 32 (1904)

Die Witterung zu Tsingtau im Jani, Juli und August 1904 ete, 
Summe von 496,7 mm ergaben. Der Sommer des Jahres 1902 wies 30 Regen- 
tage mit 508,7 mm, der des Jahres 1903 39 solcher Tage mit 516,9 mm auf. 
Auffallend gering: waren die Niederschläge im Sommer 1901; an 19 Tagen 
erreichten sie nur eine Höhe von 157,1 mm. 
Die durchschnittliche relative Feuchtigkeit der Luft betrug im diesjährigen 
Sommer 83%; sie war im Juli am größten, zeitweise 91°, im Mittel, und nahm 
in der zweiten Hälfte des August allmählich ab. 
Die Winde wehten, wie immer in den Sommermonaten, zum größten Teil 
aus den Richtungen zwischen Ost und Süd und entwickelten eine mittlere Stärke 
von 22 der Beaufort-Skala. 
5929 
Klimatafeln für die deutsche Küste. 
Von Prof, Dr. W. J. van Bebber. 
Seit dem Jahre 1889 sind von den Ergebnissen der meteorologischen 
Beobachtungen im System der Deutschen Seewarte folgende Lustren bezw. 
Dezennien ‚erschienen: 
1889: 
1891: 
1896: 
1898: 
1904: 
1904 + 
Lustrum 
Dezennien 
Lustrum 
Lustrum 
Dezennien 
Lustrum 
25 Jahre 
1876/80 und 1881/85, 
1876/85, 
1886/90, 
1891/95,. 
1886/95, 
1896/1900, 
1876/1900. 
Die letztgenannte Veröffentlichung von 1904 (25jährige. Mittel) legen 
wir der nachstehenden Zusammenstellung zugrunde, welche einen Überblick über 
die klimatischen Verhältnisse unseres Küstengebietes geben soll. 
Zum besseren Verständnis mögen einige Bemerkungen hier Platz finden: 
Die Beobachtungen wurden alle um. 8° V, 2°N und 8&N Ortszeit 
angestellt, . . 
Die  Luftdruckangaben beziehen sich auf die in der Überschrift an- 
gegebenen Seehöhen und sind nicht auf die Schwere in 45° Breite reduziert 
worden. ; 
Die Barometer wie "Thermometer sind regelmäßig in Zeiträumen von 
1 bis 2 Jahren mit Instrumenten der Seewarte verglichen worden. 
Die Mittel der Lufttemperatur sind berechnet worden: 
vom Mai bis August nach der Formel + (SE SS + Mas Min) 
vom September bis April nach der Formel 4 YA Sr + SW + ba 
während für Luftdruck, Feuchtigkeit und Bewölkung die arithmetischen Mittel 
genommen wurden. ; 
Als heitere Tage wurden solche gerechnet, an welchen die mittlere Be- 
wölkung kleiner war als 2, als trübe solche, an welchen jene größer war als 8. 
Als stürmische Tage wurden solche bezeichnet, an welchen die Wind- 
stärke 8 der Beaufortschen Skala erreichte oder überschritt, 
Ann. d. Hydr. ete.. 1904. Heft XI.
	        
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