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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 32 (1904)

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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, November 1904 
Mı' fällt auf M.‘, ebenso alle 
folgenden Mondorte. Daher Intyv.ı = 
Intr.2 = ++ = 0 und q= 1. 
Daher nach Formel ec): 
Korr. Intr. = Intr., _ 9 
Dies entspricht auch der Figur, da M;, 0 0 
in die Mitte zwischen M, und Mı fällt. also unbestimmt. 
Bezeichnet man mit „v“ den parallaktischen Winkel und mit « jenen 
zwischen Mondbahn und Meridian, so ist in: 
Fig. 4: a = 90 — 9. Fig. 5: a=90—w®. 
Fig. 6). Hier ist die Mondbahn 
weniger gegen den Meridian geneigt 
als die Höhengleiche. Mı liegt sichtlich 
weiter vom richtigen Mondort als M,, 
Ma noch weiter usf. Also ist 
MaM, <M,iM, < M,M; <-.. 
daher Intv.ı < Intv.2 << Intv.s +++ und 
q —1, für welchen Fall die Summen- 
formel sinnlos wird. — Beginnt man 
jedoch bei Ma und geht über Mı nach 
M, und setzt den mäanderförmigen 
Weg fort, so gelangt man ebenso zu M, 
wie im allgemeinen Fall; nur ist jetzt 
als Quotient offenbar der reziproke 
Wert des früheren zu nehmen, Mı oder 
Mo als Ausgangspunkt zu betrachten 
und daher auch das Korr. Intv. an die 
m. Gr. Zt.ı oder m. Gr. Zt.2 anzubringen. 
Hier ist « «<< 90 — w. 
Fig. 7). Dieser Fall ist genau 
analog dem in Fig. 6. Auch hier ist 
die Mondbahn weniger gegen den 
Meridian geneigt als die Höhengleiche, 
die Mondorte entfernen sich immer 
mehr vom richtigen, die Intervalle 
werden immer größer, q ist größer als 1. 
Auch die Rechnung ist daher analog, 
nur wird bier das Korr. Intv. nach c) 
statt nach b) gerechnet. 
Man beginnt die Rechnung mit 
der Bestimmung der m. Gr. Zt.1ı und 
mit der Berechnung von q‘ = 3 das 
Korr. Intv. an die m. Gr. Zt.ı an- 
gebracht, giebt die m. Gr. Zt. 
Auch hier ist a < 90 —v. 
Das Korrektions-Intervall wird in den beiden letzten Fällen zur m. Gr. Zt.ı 
addiert oder subtrahiert je nachdem m. Gr. Zt.ı kleiner oder größer als die 
m. Gr. Zt.a ist. Im allgemeinen ist q mit seinem gewöhnlichen Werte zu nehmen 
und das Korr. Intv. an die m. Gr. Zt., anzubringen, wenn die Mondbahn mehr 
gegen den Meridian geneigt ist als die Höhengleiche, also « —> 90 —w ist, sonst 
ist der reziproke Wert von q zu nehmen und das Korr. Intv. an die m. Gr. Zt.ı 
anzubringen. 
@« kann gerechnet werden nach: tg « = WB cos d, 
vy erhält man aus den Azimuttafeln des Dr. Bolte, wenn mit vertauschten 
Argumenten @& und d eingegangen wird, statt des Azimuts. 
Wie erwähnt, wurde bei Berechnung des Quotienten q als 2. Gestirn ein 
Fixstern vorausgesetzt; trifft dies nicht zu, so finden in der Formel für q auch 
die Rektaszensions- und Deklinationsänderung des 2. Gestirns Ausdruck: 
(A dig“ dsgftk) F(+ 400" dag) + (A 60 dR yet) 
1A 1 60 ARE 
Die oberen Zeichen im Zähler gelten für gleichnamige Deklinations- resp. 
Rektaszensionsänderung der beiden Gestirne, beide parallaktischen Winkel im 
selben Quadranten vorausgesetzt. Es bedeuten: 
Auf 2 Dezi- 
malstellen 
mindestens 
genau u. der 
m, Gr. Zt.a 
entsprechend. 
ddC“ Deklinationsänderung des Mondes in 1min ausgedrückt in Bogensekunden. 
dd” w % der Sonne in 1min 3 x » 
RC Rektaszensionsänderung des Mondes in 1min „ Zeitsekunden. 
580>dRC) » » der Sonne in 1b » » » 
ds Änderung des Mond-Stunden X für eine Deklinationsänderung von 1‘ in 
SC. g g 
- Zeitsekunden. 
ds Änderung des Sonnen-Stunden X. für eine Deklinationsänderung von 1’ in 
CO] 8 
Zeitsekunden,
	        
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