1941
Stat,
Bork.
Wilhh.
Keit.
Ham.
Kiel
Wust,
Swin.
Rüg,
Neuf.
Mem.
Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Oktober 1904.
Niederschlag, mm
Zahl der Tage
Windgeschwindigkeit
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Meter pro Sek.
Mittel] Abw. |Sturm-
Daten der Tage
mit Sturm
18; 20° 33—57| 6 15.
42 31, 73—10 14, 11. * ?
29 13° 41—45' 5 26. 1412| 1
18‘ 34: 52 —24 12 24.112117 8
25‘ 30. 55:—18 | 8. 11.|14 12
17. 12 29—39| 6 15. |14! 10
8° 17i 26,—34 11. 15. 13| 8
18. 37° 55—83 17 15.[14 11
4 28: 32/—34 11 15. 14| 8
4: 44. 59 — 921 15° 15.1181 9,4
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—0,6| 161%
--1,4' 121/2
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1,4 22
—0,8 101/92
12. 15. 18.
keine,
keine,
7. 12. 15. 16.
keine.
12. (16.)
keine, (12.)
12. 13. 15.)
keine.
3.10.12.13.16.17. 19.-21. 25.
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Windrichtung, Zahl der Beobachtungen (je 3 am Tage)
| Mittl. Wind-
stärke (Beaufort)
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: 3.5 | 1,9
3, | 39 3,4
Wie der Monat Juli, so charakterisierte sich auch der August durch
große Trockenheit, indem die Monatssummen des Niederschlags sehr erheblich
gegen die vieljährigen Werte zurückblieben. Die übrigen meteorologischen
Elemente zeigten nur kleine Abweichungen von den Mittelwerten, und zwar
waren der mittlere Luftdruck meist etwas zu groß, die Mittel der Bewölkung
and der registrierten Windgeschwindigkeit meist etwas zu klein und die Monats-
temperatur im Westen zu hoch, im Osten zu niedrig. Unter den zuzeiten
der je drei Terminbeobachtungen am Tage notierten Windrichtungen traten
durchweg die westlichen durch ganz überwiegende Häufigkeit hervor.
Im Bereiche von vier Sturmwirbeln, die nördlich von der Küste in nord-
3stlicher Richtung vorüberschritten, traten steife bis stürmische, meist aus
dem Südwestquadranten einsetzende und rechtdrehende Winde auf, die sich
meist über die ganze Küste ostwärts ausbreiteten: am 7, an der Nordsee, von
Jer Stärke 8 bis 9 über den nordfriesischen Inseln, am 8. bis 10. von
Rügen ostwärts, vielfach von der Stärke 8/9 am 8. und mehr vereinzelt von
jer Stärke 8 am 9. und 10., am 12. ostwärts bis Pommern, meist bis Stärke 8,
am 13, von Rügen ostwärts, im Osten meist bis Stärke 9, am 15, ostwärts bis
Rügen, meist bis Stärke 8 und vielfach 9, am 16. von der Elbe ostwärts, mit
Ausnahme von Mecklenburg meist bis Stärke 8 und vielfach 9, am 17. an der
preußischen Küste, Stärke 7/8, am 18. westlich der Elbe, bis Stärke 8/9 aus
lem Nordwestquadranten westlich der Jade, und am 19. von Rügen ostwärts,
Stärke 7/8. Außerdem traten noch meist steife bis stürmische nördliche Winde
am 24, und 25, an der preußischen Küste auf.
Die Morgentemperaturen lagen bis zum 7. fast durchweg über den nor-
malen Werten und in der Folge fast ausnahmslos darunter, bis auf etwas über
ler Normale liegende Morgentemperaturen am 15, ostwärts bis Pommern und
an den letzten beiden Tagen an der Nordsee; die negativen Abweichungen
überschritten aber nur ganz vereinzelt 3° und stiegen nicht über 4°, während
die positiven Abweichungen der Temperatur am Morgen 6° bis 7° am 5. und
6. erreichten.
Die höchsten Temperaturen zeigten in ihrem Gang von Tag zu Tag
nach verschiedenartigen Änderungen zu Beginn des Monats eine starke Zunahme