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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 32 (1904)

Kleinere Mitteilungen, 
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Prozente. Immerhin wäre es aber möglich, daß in der Nähe des Rockall- 
Felsens die Störungen größere Beträge erreichen. Die großen Schwankungen 
in der Deklination bei Störungen sind aber so schnelle und vollziehen sich um 
so geringe Änderungen der Mittellage, daß dabei von einer beträchtlichen, 
eine nennenswerte Zeit anhaltenden Ablenkung der Kompaßnadel an sich nicht 
die Rede sein kann. . 
Dagegen erleiden bei erdmagnetischen Störungen, abgesehen von den 
schnelleren Schwankungen, die Horizontalintensität, besonders aber die Vertikal- 
intensität, auch wohl stundenlang anhaltende Veränderungen. So wäre es wohl 
möglich, daß diese Veränderungen durch entsprechende Induktion auf das Schiffs- 
eisen, Veränderungen in der Deviation hervorrufen. Da aber, wie bemerkt, im 
allgemeinen diese Veränderungen nur sehr geringfügige sind, so können die ent- 
sprechenden Anderungen in der Induktion und Deviation im allgemeinen auch 
nur sehr geringfügig sein. Indes ist nicht ausgeschlossen, daß bei ungünstiger 
Kompaßaufstellung infolge zu naheliegender, besonders vertikaler, Eisenmassen 
die Veränderungen in der Induktion größeren Einfluß auf die Deviation des 
Kompasses gewinnen. | . 
Solche Fälle aufzuklären, liegt gewiß im allgemeinen Interesse. Dies ist 
aber nur möglich bei Kenntnis der Kompaßaufstellung, der magnetischen Eigen- 
schaften des Schiffes und der Kompensation der Kompasse. Es wäre daher 
sehr erwünscht, wenn, besonders von den ein Deviationsjournal für die Deutsche 
Seewarte führenden Schiffen, Mitteilungen über plötzliche und nach einiger Zeit 
wieder verschwindende Deviationsstörungen an die Deutsche Seewarte gelangten. 
Etwa in der Umgebung des Rockall-Felsens bemerkte derartige Störungen 
werden zudem noch ein besonderes Interesse in geophysikalischer Beziehung 
bieten. 
X. Herrmann. 
Neuere Veröffentlichungen. 
A. Besprechungen und ausführlichere Inhaltsangaben, 
B. Neueste Erscheinungen im Bereich der Seefahrts- und der Meereskunde, 
sowie auf verwandten Gebieten, 
a. Werke. 
Pernter, J. M.: Die tägliche telegraphische Wetterprognose in Österreich. Eine Anleitung 
zum Verständnis und zur besseren Verwertung derselben. Kl]. 8%, 61 S. m. 8 Wetterkarten. 
Wien 1904. W.Braumüller. 
Verslag van den Directenr der Filiaalinrichtung van het Kon, Nederl, Meteor. Inst. te Amsterdam: Over 
de Werking van den Stormwaarschuwingsdienst 1. April 1903 — 1. April 1904, 8°, 20 5, 
Bureau Centr, Meteor. France: Rapport du Comite Met6orologique International, Reunion 
de Southport 1903. 8% 96 p. Paris 1904. Gauthiers-Villars, 
Br. Admiralty: Tide Tables for the British and Irish Ports for the year 1905. 
Algem. Dienst van den Waterstaat: Getijtafels bevattende den tijd en de hoogte van Hoogwater 
en Laagwater te Delfzijl, Vlieland, Harlingen, Helder, Ijmuiden, Hoek van Holland, Rotterdam, 
Hellevoetsluis, Willemstad, Brouwershaven, Zieriksee, Wemeldinge, Vlissingen, Ter Neuzen en 
Hansweert voor het jaer 1905 alsmede gegevens tot het bepalen van den tijd en de hoogte 
van hoog- en laaywater op andere plaatsen. 80 201 S. ’s-Gravenhage. Gebroeders van Cleef. 
May, W. A.: The Commission of H. M, S. „Talbot“ 1901—04. Ineluding a full description of 
the battle of Chemulpho the sinking of the „Varyhag“ etc. as seen by the ships company. 
With an. introduction by Lionel Vexley (Log Series Nr. 15). 80%, VIII a. 199p. West- 
minster Press. 
Hakluyt, Richard: The prineipal navigation, voyages, traffiqgnes and discoveries of the 
english nation. Vols. 7 and 8. 80, 465 a. 485 p. Maclehose. 
Boehm, Sir Edgar Collins: The Persian Gulf and South Sea Isles, 8%, XII a. 180 p. 
illuster. HH. Cax.
	        
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