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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 32 (1904)

Brenneckec, W.: Einige Ergebnisse der dänischen Expedition nach Ostgrönland 1898—1899. 419 
Diskussion der täglichen Schwankung der Störungen der Deklination ergibt ein 
Überwiegen der positiven Störungen (nach Westen); das Maximum derselben 
fällt auf die Stunden 5 bis 11 Uhr nachmittags, während das bedeutend kleinere 
Maximum der negativen Störungen auf die Vormittagsstunden fällt. ; 
Außer den stündlichen Werten der Deklination für Angmagsalik werden 
noch zahlreiche Deklinationsbestimmungen an der ostgrönländischen Küste 
zwischen 66° und 72° mitgeteilt, welche während der Bootexpeditionen im 
Sommer 1899 und 1900 beobachtet worden sind. 
Dr. W., Brennecke., 
Die Ergebnisse der erdmagnetischen Beobachtungen in dem deutschen 
Küstengebiete und in den deutschen Schutzgebieten 
während des Jahres 1903. 
Bericht der Deutschen Seewarte. 
; Vorbemerkung. . 
Die Deklinationsbeobachtungen aus dem Nord- und Ostseegebiet sind nach 
der für Wilhelmshaven ermittelten Periode (Mittel der Jahre 1883—1895) auf 
das Tagesmittel reduziert worden. Diese täglichen Gänge unterscheiden sich 
etwas von den bisher verwendeten, in den „Ann. d. Hydr. etc.“ 1893, S. 1, mit- 
geteilten, die einem kürzeren Zeitraum entsprechen. 
I. Hamburg (53° 32,8‘ N-Br., 9° 58,7‘ O-Lg.). 
Erdmagnetische Beobachtungen sind gelegentlich der zahlreichen Prüfungen 
von Deviationsmagnetometern im Kellerobservatorium der Seewarte von 
Dr. Maurer und Dr. Caspar gemacht worden. Wenn auch der Platz durch 
den elektrischen Bahnbetrieb gestört ist, so dürften die erhaltenen Werte doch 
nicht allzu stark von den wahren abweichen, wie der Vergleich mit den 
Anfang 1904 erhaltenen Werten auf dem neuen Platze des magnetischen 
Pavillons in Groß-Borstel zeigt, der außerhalb des elektrischen Bahnnetzes von 
Hamburg liegt. Die Horizontalintensität scheint etwa 1%, zu klein, die Deklination 
vielleicht 2‘ zu klein im Kompaßobservatorium der Seewarte gefunden zu werden. 
Das Beobachtungsinstrument war ein magnetischer Theodolit von Bamberg 
Nr. 1647, 
Beobachtungen auf der Seewarte 1903. ; 
Westliche Deklination Horizontalintensität . Nördliche 
M. 0. Z, beobachtet red, a. Vl’agesmittel cc. gg. s. E. Inklination 
12h 53min N 11° 17.2 11° 10,7 0,18084 67° 21,6' 
10b 40min V 13,8' 11,5' 0,18146 11b 55min 67° 20,7 
(0% 49min V 10,4' 8,1 
Ib 30min N 15,3' 8,7' 
Datum. 
15, Juni 
16. 
19. 
+4. Juli 
3. . 
9.» 11h 40min V 
13. 1b 35min N 
September 10b 33min V 
17,4' 
17,0 
12.1' 
13,1‘ 
10,5‘ 
0,18203 
0,183065 
67° 21,4' 
67° 19,1“ 
16. VII. 03 67° 20,0’ 
11h V 67° 28 92' 
0,18048 
4, 0,18128 
5, » 0,18153 
24. » 10h 15ömin V 44,1' 0,18153 
21. Oktober 10h 50min V 8,0‘ 0,18153 
22. » 0,18126 
2. November 12h 40min N D,18104 
22. Dezember 0.18152 ih 13min 67° 33,6 
Mittel 1903,6 11° 10,2% 0,18126 . 67° 23,5 
Die Beobachtungen in Groß-Borstel (p= 53° 87‘ N, 1= 9° 58,9 0) 
ergaben am ; . 
Westl. Deklination 
(Tagesmittel). 
11° 14,4 
11° 5,0 
; 11° 18,6 
11° 14,94 
9,.6' 
17. I. 1904 
28. II. 
22.111. 
IZ.IY. 
Horizontalintensität. Nördl. Inklination, 
0.182622 €. g. 8. 67° 25,5‘ 
0,18344 „ » » . 
0,18319 „ » » 67° 29,2 
018370 „ 67° 22,00
	        
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