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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 32 (1904)

Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Januar 1904 
Bei 26° und 0° findet man 3,3 bezw. 7,0. 
Es ist klar, daß man jetzt bei 0° angelangt, wieder zurückgehen muß, 
denn der Unterschied zwischen den beiden Winkeln muß gleich d sein. 
Ist man also beim Aufwärtsgehen bis 0° gelangt und findet die Werte 
noch verschieden, so ist dieses ein Beweis, daß GS außerhalb der beiden Azimute 
liegt, mithin a = 8 + d ist. 
In unserm Falle gehen wir nun gleichmäßig abwärts und finden 
bei 36° und 10° die Werte = 3,7 bezw, 7,1, 
„ 46° „ 20° ,„ 2, = 43 „, 75 
„ 56° „ 30° ” „= 54 „ 81 und 
schließlich „ 73° „ 47° „ » = 10,3 und 10,3, 
a = 73° und GS — 10,3 Sm. 
Richtung von 4h, = S80°0 
a = 73° 
Mithin GS = N 27°0 10,3 Sm, 
welches an den gegißten Schiffsort zu koppeln ist. 
Ist der Azimutalunterschied 60° und Ah, doppelt 
so groß wie Ah,, so ist ohne weiteres klar, daß G5S in 
die Richtung von Ah, fällt und gleich Ah, sein muß, 
weil sec 60° = 2 ist. 
In diesem Falle wird aus der Figur ein recht- 
winkliges Dreieck. 
Dasselbe kann bei verschiedenen Höhenfehlern 
natürlich auch bei einem andern Azimutalunterschied 
stattfinden. 
Es sei in nebenstehender Figur 
Ah, = 880°0 9Sm. 
Ah; = N50°0 14 Sm. 
Der Azimutalunterschied d ist also gleich 50° und d/, = 25°, 
Geht man hiermit in die Tafel, so findet man die entsprechenden Werte 
9,9 bezw. 15,4, und nach unten und oben gleichmäßig fortschreitend, findet man 
bei 50° — Ah, sec 50° — 14 
„ 0° Ah, -sec 0° = 14. 
Folglich ist « — 50°, und die Rechnung stellt sich 
Richtung von /h, = S 80°0 
a =— 50° 
GS = N50°0 14 Sm, 
Der größere Höhenunterschied ist also unmittelbar an den gegißten 
Schiffsort zu koppeln. 
Es erübrigt nun noch, den Fall zu be- 
sprechen, wenn der Azimutalunterschied sehr groß 
ist; allerdings wird man in der Praxis derartige 
Beobachtungen möglichst vermeiden, weil das 
Resultat nicht so zuverlässig ist, was ja auch 
yon kleinen Azimutalunterschieden gilt. 
In der Skizze sei 
Ah, = 3 Sm nach S 20°0 
44h, = 6, , N10°0 
‚lan 
MB 
folglich ist 
d = 150° 
dj» = 75° 
in der Tafel finden wir bei 75° und mit 3 bezw 6 Sm eingehend die 
entsprechenden Werte — 11,6 und 23,2. 
Bei 76° und 74° finden wir 12,4 und 21,8 
„ 80°, 70° „ 2» 170 „ 175 
Der Winkel &@ ist daher —= 80° und GS =17,2 Sm. 
Richtung von 4h, = $ 20°0 ; 
a =— 80° 
GS = 80°0 17,2 Sm.
	        
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