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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 32 (1904)

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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Juli 1904. 
Mit Benutzung zweier sonst überzähliger Lamellen des Schleifkontaktes K 
(Fig. 1) können ohne Schwierigkeiten elektrisch registrierende Anemometer mit 
dem Apparat untersucht werden. 
Zur Prüfung hydrostatischer Meßinstrumente, wie z. B. von Pitotröhren 
und Pneumometern (nach Krell-Schultze) ist auf dem oberen Flansch der 
Apparatsäule ein mit Quecksilber gefüllter 
Doppelring angebracht, in welchem ein an der 
A unteren Gurtung des Prüfungsarmes angebrachter 
zweiter Doppelring sich bewegt, vergl. Fig. 3. 
A Letzterer ist durch zwei an dem Prüfungsarm 
N entlang geführte Rohre mit dem zu prüfenden 
Instrument in Verbindung zu bringen. In dem 
ja feststehenden Doppelring ragen die Druck- 
| ableitungsröhrchen durch das Quecksilber in den 
A) durch dieses und den zweiten Doppelring ge- 
bildeten Luftraum, von den Röhrchen findet die 
Ableitung nach dem Indikator durch Schläuche statt. 
Es ist somit möglich, in der Station jede der bis jetzt bekannt gewordenen 
Anemometer-Konstruktionen auf die Konstanten zu untersuchen. 
Von neueren Anemometer- 
Konstruktionen seien hier 
einige erwähnt, 
Für manche Verhältnisse ist 
die Messung sehr schwacher Luft- 
bewegungen von Wichtigkeit, wo- 
für aber zuverlässig arbeitende 
Instrumente bisher nicht bekannt 
zeworden waren. 
VonGeh.Bergrat Dr.Schultz- 
Bochum ist hierfür das Prinzip 
der Differentialmessung mit dem 
Woltmannschen Flügel ange: 
geben. In Fig. 4 ist die Wirkungs- 
weise veranschaulicht. Das Flügel- 
rad a wird durch einen mit 
Federkraft angetriebenen kleinen 
Ventilator v, welcher durch das 
Fig. 5. 
A 
AR 
Fig. 4. 
\ıf“ 
( 3 
= So NZ 
A [S 
\ 
\ 
v 
{ 
xx + ) 
Rohr c ausbläst, in gleichförmige, 
in ruhender Luft konstante Um- 
drehungsgeschwindigkeit versetzt. 
Wird nun dieses Flügelrad‘ in 
sinen Imftstrom gebracht, der die 
Richtung o—Pp hat, so läuft das 
Flügelrad langsamer, und man 
wird an dem Zählwerk einen ge- 
ringeren Wert ablesen als in voll- 
ständig ruhender Luft, z. B. in 
einem geschlossenen Kasten oder 
Schrank. Die Differenz der Ab- 
lesungen im ruhenden und bewegten 
Luftstrom wird die Geschwindigkeit 
des letzteren angeben. In Fig. 5 
ist die erste Ausführungsform aus 
der Werkstatt von R. Fuess in 
Steglitz dargestellt. Eine Feder 
(rechts in der Figur) treibt ein 
Rädervorgelege mit Übersetzung 
ins Schnelle für den Ventilator 
(links in der Figur), dessen Blase- 
rohr durch die Schraube g eng 
ZU
	        
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