accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 32 (1904)

224 
Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Mai 1904, 
Datum 
Schiff 
S-Br. | W-Lg. 
Eismeldungen 
1903 
1. VIL 
Brit, S. „Ravenswood“ | 54° | 54° [| Das Schiff geriet zwischen etwa 10 große, 
zum Teil 2 Sm lange Eisberge, und es setzte zu gleicher Zeit Nebel ein. Am 2. VII. 
abends kam man klar davon, 
D. S. „Vietoria“ (Brake), 49° 31] 52° 
Kapt. Hotes 
D. S. „Potosi“, 
Kapt. Nissen 
Brit. S. „Arranmore“ 
16. VIL 
26. VIEL. 
|Dieses am 8. VIII. in der Algoa-Bai 
angekommene Schiff hat dort gemeldet: 
52° 49° 2 große Eisberge. 
51° 48° 3 große und 1 kleiner Eisberg. 
‚ 49° 47° ‚1 großer und 3 kleine KEisberge und 
etwas nördlicher noch ein sehr großer, tafelförmiger Eisberg von etwa 60 m Höhe. 
D. S. „Neck“, 50° 44 | 49° 10° | Man sah um 1% N mehrere große Stücke 
Kapt. Kerjos | Eis beim Schiffe und etwas später 
einen ziemlich großen Eisberg durch den Nebel schimmern. 
Brit. S. „Torridon“ | 54° | 148° [Das Schiff geriet bei leichten Winden 
und gutem Wetter zwischen zahlreiche Eisberge, von denen es erst am 13. August auf 
48° | 44° | frei kam. 
50° 52'| 43° 47’ | Ein etwa60m hoher und 600m langer und 
] breiter Eisberg, an demselben Tage auf 
50° 37'| 42° 50° ein etwa 60 m hoher und 400 m langer 
und breiter Eisberg. 
Ein etwa 120 m hoher Kisberg. 
Ein Eisberg und mehrere Eisblöcke, 
Ein kleiner Eisberg und viele große 
Kisstücke, 
Ein 24 m hoher und 260 m langer Eis- 
berg sowie mehrere Stücke, 
D. S, „Aster“, | Dieses auf einer Reise von Caleta Buena 
Kapt. Ed, Parow | | nach Durban befindliche Schiff wurde, 
nachdem es Kap Horn passiert hatte, durch nördliche Winde auf einen außerordentlich 
südlichen Weg gedrängt. Über das dort angetroffene Eis meldet Kapt. Parow: Am 
auf | 57° 40‘| 44° 15‘ | gerieten wir ın Eismassen, die haupt- 
sächlich aus Tafelbergen, größeren oder kleineren Stücken bestanden und uns nicht 
wenig zu schaffen machten. Am 
auf | 54° | 33° 59'[|waren wir von unheimlich vielem, 
dichtem Eise umgeben. Im Süden schien eine feste Eismauer zu stehen, und auf 
dem freien Wasser bildete sich feines Jungeis, das wir durchbrachen. AXrst am 
| 50° 28° |kamen wir wieder aus den Kismassen 
heraus und sahen dann nur am 
44° 20‘ | 11° 30' |noch einmal einen einzelnen Eisberg. 
!. VHN. 
10. VIII 
1. IX 
2. IX. 
83, IX. 
3, IX. 
3. N. 
13. X. 
® 
16. X. 
93. X. 
2. Treibeis beim Kap der guten Hoffnung und im Indischen Ozean. 
Datum 
1903 
3. Il. 
15. X. 
19. X. 
20. XI. 
21. XL 
Schiff 
S.Br. 
O-Le. 
Eismeldungen 
‚D. D. „Kiel“, 45° 47‘ 50° 0' KEisberg. 
Kapt. Bruhn 45° 50‘! 50° 45° Eisberg. 
Brit. D. „Ruapebu“ | 48° | 95° 5 Eisberge, der höchste etwa 40 m hoch, 
Brit. D. „Indrawadi“ 46° ‚ 102° [Einen großen Eisberg von etwa 250 m 
Länge und 60m Höhe, mit zerhacktem Kamm bei schönem Wetter in 1 Sm Abstand passiert. 
Ital. S. „Australia“ | 41° | 105° |2 Eisberge, der eine 55 m hoch. 
Ital. S. „Fenice“ 40° | 105° 12 Eisberge, von 60 und 120 m Höhe, 
i { 1 der niedrige war sehr lang. 
Man vergleiche auch die Meldung des D. S. „Aster“ Kapt. Parow.
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.