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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 32 (1904)

192 
Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, März 1904. 
Tabelle 6. 
Häufigkeit des Nebels und der Windrichtung im Nordatlantischen Ozean 
zwischen 40° urd 50° N Br. 
N 
No, © 
Windrichtung 
So Ss SW W NW | Stille 
Nebelhäufigkeit in Prozenten 
N-Br. W-Lg. 
40°—50° 10°—20° 
20°—30° 
30°—40° 
40°—50° | 
50°—60° 
B0O°-— 70° 
4,1 4,0 5,7 8,5 18,6 
3,8 0,7 22 1 27 ' 108 
21: 22 3,5 ı 10.1 | 266 \ 
44 | 38 ı 41 79 ı 186 | 
49 | 42 6,1 94 | 192 
67. 59 64 58 | 156 | 
21,3 
28,1 
29,2 
28,0 
26,5 
27,5 
176 58| 134 
15,9 2065| 293 
21,0; 69 | 34 
22,0 ; 6,9 4,5 
1 18:3 67| 47 
187! 781 56 
Prorzante der Windrichtungen. 
N-Br. W-Lg. 
40°—509° 10°—20° 
20°—30° 
30° — 40° 
10°—50° 
509 60° 
60°-—70° 
3,1 
9,7 
9,3 
10,8 
11.8 
12,7 
0,2 7,3 88 143 199 
5,5 55 . 94 1389 21,9 
5,3 5,9 77 126 191 
58 57 64 124 : 168 
65 + 67; 75 139 * 155 
mn 67 65 115 160 
15,7 
19,1 
22,0 
21,3 
18,0 
20,2 
13,2 
13,4 
15,8 
18,0 
17,7 
15,9 
2,0 
L6 
2,3 
2,8 
2,4 
2,5 
Der magnetische Sturm am 31. Oktober und 1. November 1903. 
Von Dr. H. Maurer. 
(Hierzu Tafel 8 und 9.) 
Seit vielen Jahren ist keine so bedeutende erdmagnetische Störung wie 
am 31. X. und 1. XI, 1903 beobachtet worden. In Europa wie in Nordamerika 
hat sie sich sowohl in prächtigen Nordlichterscheinungen wie in störenden 
Strömen in den Telegraphenleitungen bemerklich gemacht, und die Schwankungen, 
die die erdmagnetischen Registrier-Instrumente auf den OÖbservatorien ver- 
zeichnet haben, waren so groß, daß sie vielfach die Grenzen des vorgesehenen 
Aufzeichnungspapieres überschritten, teils aber auch so schnell, daß das licht- 
ampfindliche Papier die Spur des mit den Magneten sich drehenden Licht- 
strahles nicht festzuhalten vermochte. Infolgedessen hat sich mehrfach für die 
absolute Größe der Gesammtschwankung der einzelnen Elemente nur eine 
untere Grenze feststellen lassen. 
Die Grundsätze, nach denen diese Registrierinstrumente gebaut sind, 
seien hier kurz angegeben. Zur Beobachtung der Schwankungen der Deklination D 
wird ein mit einen kleinen Spiegel fest verbundener Magnet horizontal an 
einem langen feinen torsionsfreien Faden aufgehängt. Er stellt sich je in die 
Richtung der horizontalen Komponente der erdmagnetischen Kraft ein, und ein 
von seinem Spiegel reflektierter Lichtstrahl hinterläßt auf einem durch ein 
Uhrwerk langsam vorbeigeführten lichtempfindlichen Papierstreifen eine Spur, 
aus deren Lage die Anderungen in der Dekiination erkennbar sind. In Potsdam 
beträgt die durchschnittliche tägliche Schwankung der Deklination 8‘ (nach 
Lüdeling „Ergebnisse 10 jähriger magnetischer Beobachtung in Potsdam“). 
Für die Untersuchung der Schwankungen der horizontalen Komponente 
des Erdmagnetismus hängt ein ebensolcher Magnet mit Spiegel horizontal an 
2 parallelen feinen Fäden. Die obere Suspension dieser Fäden ist aus dem 
magnetischen Meridian soweit herausgedreht, daß das so entstehende Dreh- 
moment der Torsion gerade der Horizontalkomponente des Erdmagnetismus, die 
den Magnet in den Meridian zurückdrehen möchte, das Gleichgewicht hält, und 
der Magnet in magnetischer Ost-Westrichtung bleibt. Je nachdem die Horizontal- 
intensität nun zu- oder abnimmt, wird der Nordpol des Magnets mehr nach Nord 
oder Süd abgelenkt werden, und seine Drehungen, die ein Maß für die Schwan-
	        
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