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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 31 (1903)

Dampferwege zwischen dem Englischen Kanal und Westindien, 
Sta Maria selbst ist das erste Land, das man auf diesem Wege in Sicht Lendmerken, 
bekommt. Es ist 550 m hoch und fällt steil ab, so dafs man bei dickem Wetter Leuchtfener, 
durch das Lot nicht zeitig genug gewarnt würde, auch brennt auf der Ostseite 
kein Feuer, das man nachts anlaufen könnte. 
Auf diesem Wege ist besonders Bedacht zu nehmen, dafs man sicher 
östlich und südlich von den Formigas mit der Dollabarat-Untiefe (siehe Dampfer- 
weg Nr. II, S. 69) bleibt. 
(Siehe Tabelle in Dampferweg Nr. II.) 
‚Siehe ebendaselbst.) 
Den nach St. Thomas gehenden Dampfern der Hamburg—Amerika-Linie 
ist dieser Weg südlich um Sta Maria herum vorgeschrieben, an ihn schliefst 
sich für sie Dampferweg Nr. V an. 
(Siehe Dampferweg Nr. II.) 
Strömungen. 
Wind u, Wetter. 
IV. 
Von San Miguel nach Sombrero. 
Dieser Weg wird hauptsächlich im Anschlufs an Dampferweg Nr. II von 
den nach St. Thomas bestimmten Dampfern benutzt. Er führt von der Südost- 
ecke San Miguels im gröfsten Kreise nach 18° 40‘ N-Br. und 63° 30‘ W-Lg., von 
wo Sombrero 158° (SSO) 4,5 Sm peilt. 
2307 Sm. 
Milsweisung 
30° W-Lg. in 36° 17‘ N-Br. | 23° W 
35° „ Ä34°29 , 22° 
40° 5 = 32° 27 » | 20° ; | 
45° „30° 9 ss 17° , 
Entfernung, 
Mifsweisung 
50° W-Lg. in 27° 29‘ N-Br. | 13° W 
55° 2» 24°29 9°, 
60° > 72° , 5° > 
83,5° „ =» 18°40' 2 
Das %ı Sm lange und 12 m hohe Inselchen Sombrero hat ein 20 Sm weit L4hdmarken, 
sichtbares Feuer, steigt aber steil aus grofsen Tiefen auf, so dals es nicht an- Leuchtfeuer. 
gelotet werden kann. (Siehe auch Dampferweg Nr. I.) 
Wenn auch im Herbst und Winter Stürme östlich und südlich von den Windu. Wetter. 
Azoren nicht selten sind, so hat doch das Wetter südlich und westlich von 
den Inseln vorwiegend den ruhigen Charakter der polaren Passatgrenze. Die 
letztere siehe Dampferweg Nr. I, S. 67. 
Stromversetzungen, 
beobachtet auf dem kürzesten Dampferwege zwischen den Azoren und St. Thomas. 
Betrag in Seemeilen für das Etmal. 
Strömungen. 
nach d. MA_Quadr.' >2ch 3:S0-Quadr.' noch d. SW-Quadr. “nach _d. NW-Quadr. 
a x nn 5tärkste .z |, | Stärkste 85 Stärkste x |, Stärkste 
35/8 © | Versetz, 1£ 15 ao Versetz. | 2 |& Versetzung! © | wol Versetzung 
EDDIE a USE at SEE SE En“ 
SS El im SEES 5 1555 HR SEES! 5| im 
S am S Monat S SM ® 83 Ss 5 3 Monat SS 9@M £ Monat 
oo jo | Sm Sal | Sm [Sal ‚%o| Sm |Sul %o | Sm [Sm 
s6_39 '25—30| sel24glın3l20l x1r 29lı2.421 mL 93 ı3,8l28! IL 14l 89lı3! v 
3487 |30—85l4161 30] 14.0) 341 
32—35 wen 29 1.7881 
29—33 | 40—45308 - r 50) 
27—31 |45-—501130] 7/7] 10,6 261 vın! Z 15,5 261 11 1,35) 13,7/ 33 | 
2428 !50-—55 98| 28/ 13,5 36 | va 120 10.41 171 vı e 12,826 | ıır 40) ee sol v 
21—25 1357 15 10,6) 19 | x1 | 25] = al 271830 un 23) 13,8) 383 | x 
20—24 |60--65,255| 22 12,0 29! 111 m 141/20 [x11 [34 152 28! X [44'150 561 1x 
Aus der Tabelle ist ersichtlich, daß bis etwa 30° N-Br. und 45° W-Lg. 
im allgemeinen keine Stromrichtung als besonders vorherrschend angesehen 
I
	        
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