176
Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, April 1911.
— CN
lang 9, = "x (aYı-- X) +3 (aX, —n Yı)
(8X Fa Yı)
tan SL
8 Yı a mYı—aX) + 8, X, — a Yı)
Es müssen dabei die Werte von ©, , genommen werden, für welche
sin 0,, cos 0,, sin ıv,, cos , dieselben Vorzeichen erhalten wie die Zähler und
Nenner dieser Ausdrücke, Die Quadratwurzeln sind dann positiv zu nehmen.
Für die halbtägige Periode ergibt sich, wenn wir setzen:
2kTE, kT dE,
Ar A DE 2 2 2 — X: —
Rene %i de Bar + 4n?-+k; X,; 41an
fat 2n ak? 13. 9
U = | X i sin(2nt + 22, + 9)
341 k2 221.1
= / On ZA k; Ba | zZ eo (Pnt—+2 2 + zn)
wobei:
— K, (6, X, + 3 Yo)
ang © = Yin E © 2n Y,)
k, (a, Yo + A X,)
ng = OR ax) A CnXz Ya)
Er berechnet die sich so ergebenden Werte von u,, Vı, O9,, Yır Wo, Ya,
®,, vn für die Breiten 0°, 30° N, 45° N und 60° N unter der Annahme, daß
einmal k, = 0. das andere Mal k, = Se und gibt für 45° auch eine graphische
Darstellung des Zusammenhanges zwischen Luftdruck- und Windperiode.
Dann gibt er eine Behandlung desselben Problems auf andere Weise durch
Margules!) wieder, die zu demselben Endergebnis führt.
Zum Schluß werden die von Gold gefundenen Gleichungen auf die
Breite von St. Helena angewendet, Es ergibt sich:
a, = 031 sin (nt +2, 4+-225°) Meilen per Stunde |
v, = 0.25 cos (n t -+— 2, 4- 282°) für k =?
u» = 0,54 sin (2 nt +2 2, -- 195°) f 1 2
Yo = 0.34 cos (2nt 42 2, + 202°}
zu
u, = 0.47 sin (nt + 2, + 180°) Meilen per Stunde
yı = 0.38 cos (n t +- 2, + 180°) für k
2 = 0,58 sin (2 nt +2 2, +180-) ; '
vı— 0.36 cos (Znt +2 22 -+180°) ®
Die folgende Zusammenstellung zeigt, wie weit die durch harmonische
Analyse der Registrierungen gewonnene Windänderung aus ganz- und halbtägiger
Periode (1) mit den durch die Theorie gefundenen (2) übereinstimmt,
Süd-Komponente:
1.01 sin (nt -- 79°) + 0.79 sin (2 n t 4- 237°) Meilen per Stunde,
[ k, = O0: 0.38 sin (nt 4- 55°) + 0.36 sin (2 n t + 243°)
] Kr = 5 : 0.25 sin (n t + 107°) 4 0.34 sin (2 n t + 265°)
1}
(2)
0.50 sin (n t + 298°) —- 0.50 sin (2 n t -+ 158°) Meilen per Stunde,
f k, = 0: 0.47 sin (n t + 325°) -- 0.58sin (2 nt 153°) «
Ik = SD: 031 sin(nt— 10°) 0,54 sin (Zn t-- 171%
Eine graphische Darstellung des theoretisch gewonnenen Zusammenhanges
von Luftdruckperiode und Windperiode ist auch für diesen besonderen Fall,
sowohl für die ganztägige wie für die halbtägige Periode für k, = 0 und
k;, = S gegeben. Die Reibung verursacht dabei eine Phasenverschiebung. Hier
1) Sitzungsberichte der K. Akademie der Wissenschaften in Wien, März 1890, April 1892,
Januar 1893 und Dezember 1893.