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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 31 (1903)

Kohlschütter, E.: Folgerungen aus den Koßschen Kimmtiefenbeobachtungen etc. 
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nder 
2 — 2aare 1 V= = 
® 2 
Außer e = konstant macht Koß die Annahme, daß auch w konstant sei, 
dadurch nimmt er aber auch infolge der Gleichungen für w und e 
b 8 , 
aVn = | und x = nn 
als konstant an. Da dies für alle Werte von «&«, also auch für den mittleren 
Wert c,, gilt, so ist auch 
bb, a 
a d 0 — ni 
TE und 7 = m 
d.h. 
b 
(19) vr =" = ud = 4 n'=n, 
sind Konstante. 
Die Formeln (19) stellen in Klarer und einfacher Form die Voraus- 
setzungen dar, welche Koß der Ausgleichung seiner Ergebnisse zugrunde gelegt 
hat. Diese Form gestattet auch, die gesuchte Formel für die Kimmtiefe in 
wenigen Zeilen aufzustellen... Da nach (19) 
b, = h .YE und ag == nn 
und nach (13) 
 b=b(1+«) und a=2,(1+ we) 
ist, so geht die Formel (1) für die Hebung über in 
Heb. = n,101+@0)A FL 1A) V bh 
und da die Kimmtiefe gleich der geodätischen Kimmtiefe weniger Hebung ist, 
so wird N 
(20) KL  mU+a) ALLAH) VE 
c arcl" Fr mo ° A 
Faßt man die konstanten Koeffizienten von Y/h unter dem Symbol 
1 = LI 2_ ; 
eb m arc 1“ IE % 
zusammen, so geht (20) über in 
(22) Kt = (m, — 1, &) Yh— m, +n,0) A. 
Mit Hilfe der Beziehungen (19) und (21) sind die numerischen Werte 
der Konstanten m, und n, aus den in Tabelle (17) gegebenen a, und b, leicht 
herzuleiten; jede Augeshöhe liefert ein unabhängiges Wertepaar,') die nebst 
ihren Abweichungen vom arithmetischen Mittel in (23) zusammengestellt sind: 
23) 
Augeshöhe = h 
6,45 m 
10,15 
15,86 
41.80 
m. | 
109,24 
109,8 
108,5 
109,7 
BR 
—- 0,1“ 
+05 
—0,8 
A 0.4 
92,70 
21,9 
22,3 
91,8 
HH 
R_R 
+ 0,5“ 
— 03 
| +01 
— 04 
Nach der Koßschen Voraussetzung (19) müßten die je vier Werte von 
m, und n, unter sich übereinstimmen. Die vorhandenen Unterschiede kann 
man, mit Koß, als Beobachtungsfehler ansehen und dementsprechend die 
arithmetischen Mittel aus den vier Einzelwerten, nämlich 
m, = 109,8" n, = 22,2" 
1) Diese wichtige Tatsache, daß jede Augeshöhe ein unabhängiges Wertepaar m, und n, 
Liefert, kommt in der Koßschen Darstellungsweise nicht zum Ausdruck; sie wird dadurch verschleiert, 
laß Koß 5 Unbekannte, @ und die Werte von f für vier Augeshöhen, aus 8 numerischen Gleichungen 
von der Form (18) nach der Methode d. kl. Quadrate ermittelt. Er übersieht, daß diese Gleichungen 
in Systeme von der Form (18a) zerfallen und daher Ä nur von b, und f nur von a abhängig ist.
	        
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