540 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Dezember 1903.
für jede Augeshöhe hinzugefügte Faktor ist dementsprechend aus (15) ent-
nommen worden.
Durch Multiplikation der a und b mit dem zugehörigen (1 — «') gewinnt
man dann sofort die für 15° geltenden Mittelwerte a, und bo.
=
Augeshöhe = h
6,45 m
10,15
15,86 |
41,80
22,7“
21,9 !
22,3 |
21,8
2.
b,
16,0“
18,3
27,8
37,4
Um die Größen a und b, die für jede Augeshöhe einen andern nume-
rischen Wert haben, in einer Formel zusammenzufassen, führt Koß die Inter-
polationsgröße K ein; um jedoch den Umweg und die Verwirrung, zu der die
Größe K Anlaß geben kann, zu vermeiden, scheint es mir zweckmäßiger, eine
Formel für die Kimmtiefe selbst abzuleiten, wodurch außerdem der Vorteil ge-
wonnen wird, daß man über die Gestalt der Lichtkurve keine Annahme zu
machen braucht. Indessen soll das von Koß eingeführte Interpolationsverfahren
beibehalten werden, dessen Grundlage daher zunächst aus der wenig durch-
sichtigen Darstellung bei Koß herauszuschälen ist. Auf S, 28 der Abhandlung
wird gesetzt:
Hebung
. Zentriwinkel = K Faktor (— 0,015 + © + 0,034 + A)
wo unter Zentriwinkel die sogenannte geodätische Kimmtiefe zu verstehen ist.
Diese Gleichung, in den hier benutzten Symbolen ausgedrückt, lautet:
N
wenn ß die in der Klammer vorkommende numerische Konstante bezeichnet.
Daraus folgt aber
22A+22 = aß+aw+ef£L.
Da diese Gleichung für alle A gelten soll, so müssen die beiden
Gleichungen
22 = PA «O0
2 A = afA
einzeln gelten, oder es muß
w = 2b_e
(182) | 9
= 2
ac
sein, Durch den Versuch, f graphisch als Funktion von h darzustellen, wird
Koß darauf geführt,
e
f=
Ya
zu setzen, wenn e eine Konstante ist. Da nun außerdem
1 Bu
ea
ist, so gehen die Gleichungen (18a) über in
Tr
u 2b arcl1“+ Vi
a a:Vb
u“. r
._ 2a arc1 Vz
YE usVYhı