Börgen; C.: Ableitung der harmonischen Konstanten der Gezeiten etc.
133) { 89.=—[9,91368] A, — [9,08276] B, + 1[9,70242] SE
{ bp = — [9,08276] A, + [9,91368] B, — [9,30196] A,’ — [9,70242] B,'
(34) { er EN (Ay + A,) +[944113](B, +B,)
bk = — [9,44113](A, + A ,’) + [9,96066] (B, + B,’).
Wie (27). zeigt, stehen zur Ableitung von ax“ und b,“ zwei Systeme von
Gleichungen zur Verfügung, welche zweckmäßig zusammengefaßt werden, wie es
in (34) geschehen ist. . ;
Sind mit Hilfe der Gleichungen (31) bis (34) die a und b gefunden, so
erhält man die R und € durch die Formeln:
tgks = A, Hs = 8s sec ks = bs cosec ks
8
bx'
tg &k‘ = PA Rk' =— ak’ secCk‘ = bw cosec Öx'
tg ip = A Rp = apsec Sp = bpcosec%p
bx”
| tg x“ == av? Rx" m ak‘ sec Ök“ = bk“ cosec Ex
und die Hy und k, werden gefunden durch:
(36) { m. = Rz, . kx= 0x-+ Vx
X
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Wir kommen nun zur Ableitung der‘ ganz- und .halbjährlichen Tiden S;
und S,2, sowie des mittleren Wasserstandes am: Pegel m... Die Tiden S, und Se
können namentlich in tropischen Gegenden, die ausgesprochene Regenzeiten
haben, an Flußstationen merklich werden, aber auch an Orten die nicht an
Flüssen liegen, wohl aber regelmäßig aus entgegengesetzten Richtungen wehenden
Winden (Monsunen) ausgesetzt sind, können sie merkliche Beträge erreichen.
Diese Tiden sind daher wesentlich meteorologischen Ursprungs, wenn auch ein
Teil kosmischen Kräften (nämlich der Sonne) ihre Entstehung verdankt.
Diese Tiden ändern sich sehr langsam, weil ihre Periode ein ganzes bezw.
ein halbes Jahr umfaßt, im Laufe eines Tages ist daher ihre Anderung kaum
merklich. Aus diesem Grunde haben wir sie bei Ableitung der Tiden S2, Kı,
P und K2 ganz unberücksichtigt gelassen, und aus demselben Grunde ist es
zweckmäßig, zu ihrer Bestimmung nicht die einzelnen Wasserstände zu benutzen,
sondern die Mittelwerte der drei täglichen Beobachtungen,
Setzen wir für die Stunden 2*, 6" und 21;
[ fr Sin x = 1{ sin’ix t, ++ sin ix tg + sin ir tg }
| fx cos x = + { COS ix t2 + COS ix tg Acos ix tg1 }
so erhalten wir nach (22) den (»% — vı + 1)-tägigen Mittelwert der Mittel aus
den drei Tagesbeobachtungen, unter Weglassung der y-Tiden: ;
ho — mo +$x fx Rx cos { x — x + (9, +7.) 12i}
und wenn wieder %ı + v2 = (%ı + %), +0+D und ix = 15p + & gesetzt wird:
(37) ho =— my +Sx fx Rz cos { 0:D-128— 6 + (85 + (0 +72) 12 ig}
Werden hierin die numerischen Werte eingesetzt, die aus (10) und der
nachstehenden Tabelle entnommen werden können, und wird berücksichtigt, daß
D-12 £, = einem Vielfachen von 30° (0° + 30° und 60°) ist:
x v, + V,)o 12 ir
0,3970° 14,2919°
0,7940° 28,5837°
27,0142° 194,2919°
26,4874° 165,7081°
195,0000° 0,0000°
196 .585R0 98 5Q2M0
Sat
Saat
Kı:
P:
Sylt
Kı:
log x
3,99518
9,98057
9,99518 n
2,99518 nn
0,00000
3. 98057