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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 31 (1903)

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Aunalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Oktober 1903. 
Gegeben: M, 
12a | 10g9, | logq: 
n« Ed 
| logq | log q» 
12a ß s 1 8 
log q» 
12a | log q: | 3 
MM. 
[a30,8933°| 7,83515° 8,02822 
1975 6591°. 23,2990° 
192,9085°! 9,38116 9,21056 
25. 1301° 21.6761° 
‚N l229,0614°; 
A, 
J 3 
5 55,6227°; 8,68169 8,37893/297,2894°; 8,49116' 9,02138 
202,5027°.176,6609° 235,1725°ı 21,5673° 
olı73,0061°! 0,70744' 0,72425[346,0121° 
155,6125°,156,2080° 
9,00617| 9,18485/341,0485°| 7,49470, 7,43651 
95.4830°; 83,3668° 0,9204° 155,8558° 
111,2455°° 8,86957; 841176 
186,8924°.134,5473° 
7,77856' 8,59486[265,7125° 9,57992|* 9,41427 
20,9018° 141,8956° ‚218,4912° 212,4817° 
Gegeben: L 
£ 
ı 1oga, | log q: 
12a 8 
128 
| loga; 108 4; 
{it 
| x 10 j 
12a | 108 dı | 8.9; 
MM. 
167,0908° 9,14736; 9,427401345,4466° 8,75967° 9,32834 
134,8333° 158,3250° 239,8401° 338,3727° 
N 1108,7937°! 9,05382| 9,45396|350,5243° _ 9,30638|243,8726°| 9,47978| 9,62896 
‘131,5013°.169,1288° 241,2489° 387,1271° 152,8150°; 164,4833 
L 1328,6447°| 8,82889| 9,38006 
305,7294° 343,1989°| 
80,2996°' 9,4005] 9,77505/353,0061°| 8.74192 9,60458 
158.1282°171,2961° 229,5663°/336,2076 
14,5334° 
0,43643' 0,42081 
202,3619° 201,1704° 
vr 
Wie ein Blick auf die Werte von log qı und log q2 zeigt, ist es nur in 
den seltensten Fällen nötig, die Korrektionen zu berechnen. Nur in zwei oder 
drei Fällen ist dies geboten: 1. bei Ableitung von Mz kann es erforderlich sein, 
auf O Rücksicht zu nehmen, namentlich wenn Ma klein und O groß sein sollte, 
und 2. wird es wohl immer nötig sein, bei Ableitung von O0 die Korrektion für 
M3 zu berechnen. Es erschien aber trotzdem erwünscht, die Daten zur Berechnung 
aller Korrektionen zu geben, um eine etwa gewünschte Verbesserung der 
Konstanten zu erleichtern. Auch an L dürfte die Anbringung einer Korrektion 
wegen Mz geboten sein. 
Hiermit dürfte alles Wesentliche mitgeteilt sein, was über die Ableitung 
der Tiden Ma, N, I und O zu sagen ist. Bezüglich der schematischen Berechnung 
von Ax und B, muß auf meine Abhandlung: „Die harmonische Analyse der 
Gezeitenbeobachtungen“ („Ann. d. Hydr. etc.“ 1884) verwiesen werden, Ehe 
wir aber zu der Ableitung der anderen Tiden übergehen, muß noch einiges über 
das Einordnen der Beobachtungen in das Schema gesagt werden; es handelt sich 
um die zweckmäßigste Wahl des Anfangs und Endes der einzutragenden Beob- 
achtungen. Das Nächstliegende ist offenbar, mit den Beobachtungen des ersten 
Tages (» = 0) zu beginnen und die Beobachtungen der Reihe nach so lange in 
das Schema einzutragen, wie noch welche da sind, also beim Vorhandensein 
eines Jahres mit » — 364 abzuschließen (van der Stok), oder, was ich vor- 
ziehen würde, mit demjenigen v abzuschließen, mit welchem von v =— O0 aus ge- 
rechnet eine volle Anzahl r vollendet sind (für M2 mit » = 353, für N mit 
v» = 364, für L mit » = 316 oder 380 und für O mit v = 354 oder 368). Sind 
also 7a, 7; und 72 die Tidestunden der ersten Beobachtungen für v= 0, so 
schließen die Eintragungen mit den Tidestunden © +1, Ts +1und nr +1 
für die genannten Beobachtungstage. Diese Methoden sind jedoch beide nicht 
einwandfrei, weil bei ihrer Anwendung die Ausschließung fremder Tiden nicht 
in dem wünschenswerten Grade gewährleistet und zur Berechnung von Korrektionen 
die ‚Formel (19) nicht ausreichend ist, wie im nachfolgenden nachgewiesen 
werden soll.
	        
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