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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 31 (1903)

446 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Oktober 1903. 
gelegten Verfahren zu behandeln. Demgemäß geben wir nachstehend die 
numerischen Ausdrücke, durch welche für einen beliebigen Beohachtungstag v 
die Kolumne z, in welche die Beobachtung zu der betreffenden S-Stunde ein- 
zutragen ist, gefunden wird, nur für die zuerst genannten Tiden: 
M, ah;r = 24b.r— 0,81272b + 1,932% 
(M,, M,) 6 :17= 24 .r—0,81272 »+ 5,797 
21l:r=— 24 «r—081272 »-+ 20,289 
2h;r = 24b.r — 1,24822h » + 1,896b 
6 :7r= 24 °<r—1,24822 v-+ 5,688 
MM :r= 24 +r—1,24822 vy-—+19,908 
72) 
2h;r =— 24b.r—0,37722h y + 1,9690 
6 :r = 24 «r—0,37722 v-+ 5,906 
21 :ır= 24 <«r—0637722 v + 20,670 
Qhb;r = 24h.r— 1,69114b » + 1,859% 
6:17= 24 -r—169114 » + 5,577 
21 :r=—= 24 +<r— 169114 v-419,520 
Entwirft man sich mit Hilfe dieser Formeln ein für alle Mal eine Tabelle, 
weiche für jede Beobachtung den (auf die nächste volle Stunde abgerundeten) 
Wert von 7 gibt, so wird die richtige Eintragung der Beobachtungen sehr er- 
leichtert, und da es sich bei einem Jahre nur um 1095 Beobachtungen handelt, 
so ist die Arbeit nicht so sehr groß. Es empfiehlt sich bei der Einordnung der 
Beobachtungen in das Schema, dieselben für Jede Beobachtungsstunde getrennt 
zu ‘halten, weil auf diese Weise eine bessere Übersicht zu erhalten ist als wenn 
man sie z. B. tageweise durcheinander ordnen würde. Auch sollten die zu den 
verschiedenen Werten von r gehörenden Beobachtungen deutlich voneinander 
getreunt gehalten werden. 
Nach (1) ist der Ausdruck für den Wasserstand zur S-Stunde t, am 
ersten Beobachtungstage (» = 0) 
ht, = m; + x Rx cos {ix ta — &x). 
Scheiden wir hieraus die gesuchte Tide R,, &, aus und bezeichnen allgemein 
irgend eine andere Tide mit dem Index y, so wird: 
ht. o = m, + Rx cos (ix ta — x) + Ry cos (iy ta — 4). 
Nach 24 S-Stunden, also bei der zweiten Beobachtung, hat sich das 
Argument der x-Tide um 24 (iz — 15 p), das der y-Tide um 24 (i, — 15 p‘) und 
nach v» Tagen, d.h. bei der (v + 1)sten Beobachtung um bezw. 24 (ix — 15 p) v 
und 24 (i, — 15 p‘)v geändert. Der größeren Allgemeinheit wegen haben wir 
für die y-Tide eine andere Klasse (p‘) angenommen wie für die x-Tide (p), weil 
möglicherweise bei Ableitung der Größen R,, C, für eine eintägige Tide auch 
eine halbtägige einen so großen Kinfluß ausüben könnte, daß derselbe durch 
Berechnung einer Korrektion berechtigt werden muß, oder umgekehrt. Wir 
werden sehen, daß dies in der Tat zutrifft. 
Der Wasserstand bei der (v + 1)sten Beobachtung ist daher: 
{14) ht.» = m, + Rx cos {ix tqa +24(ix — 15p) 7 —&)} 
+Ry cos { iy ta +24 (iy — 15p)7—&y | 
und dieser ist in die durch (6a) bezw. (13) gegebene Kolumne 7 einzutragen. 
Setzen wir daher aus (9) den Wert von v in (14) ein, so erhalten wir den all- 
gemeinen Ausdruck für die in die Kolumne 7 einzutragenden Wasserstände: 
(15) h,v = mA + Rz cos { löpr—dx-—24-15per } + Ry cos {7 Se 1öpz—0y 
iD — 
SU 
= m, + Rz cos { 15p 7—& — 24-15 p0r } + By cos [ar—0y 
+ (15p—a)tq-— Mar}
	        
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