356 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, August 1903,
mit 0° (Nord) - Kurs in die Deckpeilung — Mont Jacquelin und die Bake am
Strande — gekommen ist, steuere man etwa 1,3 Sm 344° (NzW*%/sW), wobei
man an St-B. eine 5 m-Stelle passiert. Wenn auf diesem Kurse die Bake auf
Colline Verte (weiß m ) und die schwarz und weiße Bake südöstlich
davon am Strande ( AN ) in Linie kommen, scheere man in diese Deck-
peilung ein und laufe etwa 2 Sm 325° (NW’/N). Wenn Mont Jacquelin 229°
(SW4/8W) peilt, gebe man auf 284° (WNW*’/4W) und laufe auf diesem Kurse
etwa 4,4 Sm ab. Die Einfahrt zur Bucht, die so durchlaufen wird, hat auf
beiden Seiten bis nahe an die Ufer tiefes Wasser. Bei sichtigem Wetter sieht
man recht voraus den Lointain-Gipfel in der Mitte zwischen der Nordkante der
Lin-fa-than-Insel und der Baumgruppe auf ihrer Mitte (siehe Vertonung). Auf
der engsten Stelle der Einfahrt angelangt, bemerkt man südlich vom Morne du
Bouquet eine schwarz und weiße Pyramide ( A ) Wenn diese Pyramide
mit der Bake auf Colline Verte in Linie kommt, also 68° (ONO) peilt, steuere
man in diese Heckpeilung ein und laufe 248° (WSW)-Kurs etwa 2,4 Sm. Man
muß hierbei gut in dieser Deckpeilung bleiben, weil sie zwischen zwei Stellen
mit Fischerpricken hindurchführt und sich links von ihr ein auf der Karte nicht
verzeichneter Felsen befindet; auch setzt der Strom hier etwas seitlich. Wenn
Mont Jacquelin mit der Observatoriumbake ( fi an weh warn nd) in Eins
kommt, hat man 6 Strich an St-B. etwa 400 m ab eine rote Boje, die eine 4,2 m-
Stelle bezeichnet. (Die Boje ist auf 10 m Wassertiefe verankert.) Diese Boje
kann — ihre richtige Lage vorausgesetzt — sehr dicht passiert werden. Bei
ihr angelangt, gehe man allmählich nach St-B., bis
die Pyramide de la Depression ( /\ weiß) und die
Westkante des flachen Gipfels vom Mont Jacquelin in
Eins kommen (siehe Skizze). Diese Deckpeilung achter-
aus haltend, steuere man etwa 1,6 Sm 312° (NW1/AW)
so lange, bis die Bake auf Colline Verte in Eins mit
Morne du Bouquet kommt. (Morne du Bouquet unter-
scheidet sich, von Westen aus gesehen, von den anderen bewaldeten Hügeln in
seiner Umgebung durch ein zwischen seinen Bäumen stehendes hölzernes Gebäude.
Darauf steuere man etwa 0,5 Sm 349° (NzW) oder etwas nördlicher (nicht
westlicher, um von den Untiefen östlich von Lin-fa-than frei zu bleiben), bis die
Observatoriumbake mit der Westkante des flachen Mont Jacquelin - Gipfels in
Eins kommt (siehe Skizze von vorher). In diese Heckpeilung muß man ein-
geschoren sein, bevor Pointe du Cylindre hinter Lin-fa-than verschwindet.
In der Heckpeilung Westkante des Mont Jacquelin — Observatoriumbake
laufe man etwa 26 Sm mit 315° (NW) - Kurs. Auf der Pointe Portalis sind
zwei Baken in der Deckpeilung 315° (NW) aufgestellt (beide weiß, die süd-
lichere = [ \ , die nördlichere = [ ] ) doch bilden diese eine
weniger gute Richtmarke als die vorher erwähnte, da sie dicht hintereinander
stehen. An St-B. passiert man drei rote Bojen (Zahl und Position unterliegen
Veränderungen). Die beiden südlichen bezeichnen die Westseite, das Nord- und
Südende einer flachen Stelle, die nördlichste liegt in 10 m Wassertiefe an der
Südwestseite eines 3 m unter Wasser befindlichen Felsens. Wenn die beiden
weißen Pyramiden auf Lin-fa-than achteraus in 177° (S!/40) in Linie kommen,
steuere man 357° (N'!/,W) etwa 1,7 Sm. Bei Niedrigwasser scheint dieser Kurs
zu dicht bei Tatchim Pointe vorbeizuführen, doch kann man hier sehr nahe
vorbeilaufen, da das Ufer steil abfällt. Nachdem man Tatchin Pointe (bezeichnet
durch eine weiße Pyramide) passiert hat, sieht man den Pic du Nord über der
linken Kante der Baumgruppe auf Pointe Niret. In dieser Deckpeilung steuere
man flußaufwärts mit 22° (NNO)-Kurs. Dabei passiert man an St-B. die Einfahrt
nach Port Beaumont und eine weiße Tonne, an B-B. den Mouette - Felsen, der
durch eine schwarze Tonne gekennzeichnet ist. Wenn man die schwarze Tonne
MA